1 Jahr nach Kyrill

Der Orkan Kyrill hat vor genau einem Jahr auch die Chemnitzer in Atem gehalten.

Das Sturmtief zog über uns hinweg und hinterließ eine Spur der Verwüstung, auch wenn unsere Stadt noch mit einem blauen Auge davon kam. Betroffen waren vor allem zahlreiche Bäume, sie fielen dem Orkan sprichwörtlich zum Opfer.

Auch wenn diese Bilder jetzt genau ein Jahr her sind, die meisten haben sie immer noch gut im Gedächtnis. Kyrill hieß das Orkantief, das am 18. und 19.Januar 2007 über Deutschland hinwegfegte.

Ein Sturm, wie ihn auch Chemnitz bis dato in diesen Ausmaßen noch nicht erlebte. Von den Schäden an Gebäuden abgesehen, fielen vor allem zahlreiche Bäume im Stadtgebiet dem Orkan zum Opfer. Wintersturm nennt man so etwas wie Kyrill, nicht unbedingt eine Seltenheit, dieses Resümee zieht Herma Heinze, die Leiterin des Grünflächenamtes ein Jahr danach.

Schuld daran ist, nach Meinung vieler, der Klimawandel. Knapp 11.700 Kubikmeter Bruch- und Wurfholz fielen in Chemnitz an, unter Ihnen waren auch 104 Bäume, die im Stadtgebiet teilweise wie Streichhölzer umknickten. In erster Linie Nadelbäume, die boten dem Orkan den größten Widerstand und deren Reste wurden, so schnell es ging, beseitigt.

Rund 72.000 Euro kostete Kyrill allein bei den Baumschäden die Stadt Chemnitz. Vermutlich müssen wir aber lernen, mit Stürmen in diesen Dimensionen zu leben, auch wenn diese schwer vorherzusagen und noch weniger zu planen sind.

Stürme gehören zum Wetterablauf, wie Sonne und Regen. Doch es wandelt sich das Klima, das macht es Jahrtausenden schon, allerdings bekommen wir das dann oftmals schmerzlich zu spüren.

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