1 Million Sandsäcke aus Sachsen auf dem Weg nach Ungarn

Am Donnerstag gegen 13 Uhr hat die THW GSt Dresden die Anfrage ob erreicht man LKWs und Anhänger für einen möglichen Transport von Sandsäcken nach Ungarn stellen könnte, da dort diese dringend benötigt werden. +++

Ab 16:00 Uhr stand eine LKW-Besatzung für unseren MzKw (Mehrzecklastkraftwagen) bereit, die jederzeit diesen Auftrag durchführen könnten. Die Arbeitgeber der Helfer wurden über den mehrtägigen Einsatz informiert. 

Zwischen zeitlich wurden der MzKw mit Ladebordwand und der Anhänger 18 to Zuladung der Fachgruppe Brückenbau abgeladen und mit dem nötigen Zubehör für den Transport palettierter Sandsäcke ausgestattet. Der Gesamtzug kann 26 to zuladen. 

Um 21 Uhr setzte sich der Lastzug des OV Dresden in Richtung Grimma mit 3 Kraftfahrern in Marsch. Aufgabe ist es noch in der Nacht Sandsäcke aus dem Lager des Freistaates Sachsen in Trebsen zuladen und im Konvoi mit anderen THW Fahrzeugen am nächsten Morgen den 10.06. ab 06:00 Uhr nach Ungarn zu bringen. 

Das Beladen der THW-Lastzüge zog sich durch die ganze Nacht, da die Sandsäcke nicht wie angenommen palettiert sind, sondern als Ballen geladen werden müssen. Damit verzögerte sich der Abmarsch des Konvois. Geplante Abmarschzeit 09 Uhr.

Der Konvoi hat sich um 11 Uhr in Marsch gesetzt. Es konnten aber Aufgrung der Ballenladung nur 700.000 Tausend Sandsäcke geladen werden. Die THW-Kolonne hat Riesa passiert und hat noch 750 km bis Budapest vor sich, wo die Sandsäcke abgeladn werden sollen.

Die Sandsäcke sind eine Spende des Freistaates Sachsen an die vom Hochwasser bedrohten Ungarn.

Quelle: Pressestelle Technisches Hilfswerk

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