10 Jahre Erika Eschebach im Dienste des Dresdner Stadtmuseums

Dresden - Es war ein ungewöhnlicher Abschied für Erika Eschebach: Die ehemalige Direktorin des Dresdner Stadtmuseums schloss zum Ende ihrer 10-jährigen Dienstzeit nicht nur ihre Bürotür ab, sondern auch das gesamte Museum. Grund war das Corona-Virus. Umso mehr freut sich die Pensionärin nun über die Wiedereröffnung. Das Stadtmuseum Dresden ist das zentrale Stadt- und Heimatmuseum der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Thema seiner Sammlungen und Ausstellungen ist die über 800-jährige Geschichte der Stadt. Es gehört zum zehn Museen umfassenden Verbund Museen der Stadt Dresden. SACHSEN FERNSEHEN hat mit Erika Eschebach über ihre Zeit als Direktorin im Museum gesprochen.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge hat Erika Eschebach ihre Kartons gepackt und ist in den Ruhestand getreten.

1954 in Göttingen geboren, studierte Erika Eschebach Geschichte, Germanistik und Archäologie an der Universität Göttingen. Anschließend war sie am städtischen Museum in Braunschweig tätig. Von 2008 bis 2010 war sie dessen kommissarische Leiterin. Am 1. März 2010 übernahm Erika Eschebach den Direktorenposten des Stadtmuseums in Dresden.

Während ihrer Zeit in Dresden haben ihr die Vorbereitungen der Sonderausstellungen sowie die Zusammenarbeit mit vielen Dresdner Partnerstädten besondes viel Freude bereitet, erzählt die Historikerin. Außerdem war es Ihr immer besonders wichtig, dass die Besucher ins Museum kommen und die Objekte live erleben. Am 1. April 2020 übergab sie nun ihr Amt an Christina Ludwig und trat in den Ruhestand.