100.000 Euro für soziale Stadtentwicklung in Dresden

Gefördert werden Konzepte für eine nachhaltige soziale Entwicklung in den Stadtteilen Friedrichstadt, Johannstadt und Dresden-Nord. So soll die soziale Situation u.a. durch Kurse, offene Treffs und Netzwerke verbessert werden. +++

Das Staatsministerium des Innern fördert die Erstellung von  Handlungskonzepten für „Dresden-Friedrichstadt“, „Dresden Johannstadt“ und „Dresden Nord“ aus dem neuen ESF-Programm „Nachhaltige soziale Stadtentwicklung ESF 2014-2020“ mit  insgesamt  rund 100.000 Euro.

Die geförderten Konzepte sollen aufzeigen, wie mit aufeinander abgestimmten Vorhaben die soziale Situation in den drei Stadtgebieten beispielsweise durch Kurse, offene Treffs und Netzwerke nachhaltig verbessert werden kann. Projekte der Kinder- und Jugendbildung sowie zur sozialen Eingliederung und Integration in Beschäftigung werden mit diesen Mitteln ebenso unterstützt wie Vorhaben zur Unterstützung des lebenslangen Lernens.

Die Mittel aus dem ESF-Programm „Nachhaltige soziale Stadtentwicklung ESF 2014-2020“ sollen deshalb Vorhaben von Bildungseinrichtungen, Sportvereinen und anderen Stadtteilakteuren unterstützen. Zielgruppe sind insbesondere Langzeitarbeitslose, Einkommensschwache und Flüchtlinge.

Insgesamt stehen den Städten und Gemeinden aus  dem ESF-Programm „Nachhaltige soziale Stadtentwicklung ESF 2014-2020“ 30 Millionen Euro zur Verfügung. Durch die zusätzliche Beteiligung des Freistaates Sachsen mit 5,6 Millionen Euro können bis zu 95 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gefördert werden.

Weitere 40 Anträge für die Förderung der Konzepterstellung wurden von 38 sächsischen Städten und Gemeinden bis zum 7. Mai 2015 gestellt und werden von der Sächsischen Aufbaubank (SAB) derzeit bearbeitet.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium des Innern

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar