100 Bücher von Henny Brenner für Dresdner Schulen

Henny Brenner ist gebürtige Dresdnerin mit jüdischen Wurzeln und eine der letzten Zeitzeugen, die die Verfolgung durch die Nationalsozialisten in Dresden überlebt hat. Am Dienstag wird die Buchspende übergeben. +++

Über diese schreckliche Zeit hat sie ein Buch mit dem Titel „Das Lied ist aus – Ein jüdisches Schicksal in Dresden“ geschrieben. Durch eine Spendenaktion stehen den Dresdner Gymnasien, Mittelschulen und Beruflichen Schulzentren nun 100 Bücher von Henny Brenner für den Unterricht zur Verfügung.
 
„Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft verantwortungsvoll gestalten“, so Kultus-Staatssekretär Herbert Wolff, der das Buch als eine Geschichtslektion der anderen Art beschreibt. „Die Lebensgeschichte von Henny Brenner ermöglicht den Schülern einen Blick über das Geschichtsbuch hinaus. Die persönlichen Erlebnissen und Beschreibungen brennen sich ins Herz des Lesers ein und werden nicht so schnell wieder vergessen“, betonte Wolff. Zeitzeugen seien für den Geschichtsunterricht eine Bereicherung, denn nur so erfahren nachfolgende Generationen, was es heißt, in einer Diktatur leben zu müssen und wie wichtig es ist, die Demokratie zu schützen.

Quelle: SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR KULTUS

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