100 Jahre Chemnitzer Krematorium

In Chemnitz gibt es seit 100 Jahren Feuerbestattungen.

Mit einer Feierstunde ist am Samstag auf dem städtischen Friedhof der Einweihung des Krematoriums 1906 gedacht worden. Die Einführung von Feuerbestattungen gilt als eine der grundlegenden Bestattungsreformen der Neuzeit.
Chemnitz war die erste Stadt in Sachsen, die über ein Krematorium verfügte. Der Feuerbestattungsverein hatte zwei Jahrzehnte lang für ein entsprechendes Gesetz gekämpft, zuvor war die Leichenverbrennung verboten. Anfang der 90er Jahre wurden das Krematorium sowie die Feuerbestattungsanlage in Chemnitz saniert. Seitdem verstärkt sich der Trend zu Einäscherungen. Mittlerweile wählen Angehörige zu 90 Prozent diese Bestattungsform für ihre Verstorbenen.

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