100% Mensch – Für ein menschenwürdiges Sachsen

Dresden - 100PROZENTMENSCH - Mit Plakaten und Flyern wie diesen macht das Bündnis gegen Rassismus - für ein gerechtes und menschenwürdiges Sachsen jetzt im Freistaat auf das aktuelle Thema Rassismus aufmerksam. Über 40 Verbände, Vereine, Gewerkschaften, Parteien und Organisationen haben sich in dem Bündnis zusammengeschlossen.
Doch wo überall ist Rassismus zu finden?

Zu selten wird über Rassismus in all seinen Facetten offen gesprochen, selbst wenn dieser all zu oft offen zu Tage liegt. Abseits öffentlich wahrnehmbarer, rassistischer Gewalttaten und Übergriffe erleben Menschen in Sachsen tagtäglich Benachteiligung. Das kann auch Mohamed Mohamed bestätigen, der sich bei Deutsche Jugend in Europa engagiert. Die Kampagne macht Menschen in ihrem Alltag darauf aufmerksam. Ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder zu Freunden: Überall sollen die Plakate sichtbar sein und dazu auffordern, sich für Menschlichkeit und gegen Diskriminierung einzusetzen - und das möglichst auch Grenzen übergreifend.

Am Samstag, 16. November startete die Kampagne mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen. An mehreren Orten in der Stadt Dresden wurde dabei Banner mit der Aufschrift #100PROZENTMENSCH entrollt. So etwa am Herbert-Wehner-Haus, der Geschäftsstelle des AWO Landesverbands Sachsen, Devrientstraße 7, sowie um 12:30 Uhr an der Waldschlößchenbrücke zur Asylinitiativenkonferenz in Dresden.

Eine Lesung mit dem Thema: "rassismuskritisch denken lernen" wird es zum Ende der Kampagne am 10. Dezember in der Dreikönigskirche geben.