1000 Tonnen essbares Elfenbein – Minister startet Spargelsaison in Sachsen

20 Betriebe bauen in Sachsen Spargel an, geerntet und verkauft wird das Gemüse noch bis zum 24. Juni.  +++

„Auf diesen Tag haben viele gewartet, endlich wird der Spargel im Freiland gestochen“, so der Minister, „Kräftiger Geschmack, sehr gesund – sächsischen Spargel kann man getrost als ‚frische Frühlingsluft in Stangen’ bezeichnen“. „Sachsen zählt zwar zu den eher kleinen Anbaugebieten in Deutschland. Dennoch decken die heimischen Spargelerzeuger ein Viertel des sächsischen Bedarfs“.

Die 20 Spargel anbauenden Betriebe werden in diesem Jahr voraussichtlich 1 000 Tonnen Spargel ernten und auf dem Wege der Direktvermarktung, also über Straßenstände, Feldrandverkauf oder Hofläden dem Kunden anbieten.

Qualität bedeutet Frische. „Kurze Wege vom Feld des Erzeugers bis zum Kochtopf des Verbrauchers sprechen für sächsische Ware“, betonte der Minister. Mit 262 Hektar, von denen in diesem Jahr Spargel geerntet wird, ist die Ertragsfläche annähernd stabil geblieben (2009: 284 Hektar).

Die Landwirte und Gärtner hoffen jetzt auf einen gleichmäßigen Wetterverlauf, damit sich ein Spargel mit kräftigem Geschmack entwickeln kann. Erst ab 18 Grad Bodentemperatur erreichen das Wachstum und damit Qualität und Ertrag ihr Optimum.

Das gastgebende Unternehmen der Eröffnungsveranstaltung schenkt den von prominenten Gästen geernteten ersten Spargel der Kamenzer Tafel. Geerntet und verkauft wird traditionell bis zum Johannistag (24. Juni).

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

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