11.000 Euro für die Schwimmhalle Freiberger Straße – gespendet!

Der Förderverein für den Schwimmsport Region Dresden initiierte eine Spendengala für die Sanierung der Kraftsporträume und für den Schwimmnachwuchs in der Schwimmhalle Freiberger Straße. Ganze 11.000 Euro kamen zusammen. +++

So golden wie das Kleid von Miss Chantal sollen auch die Medaillen glänzen, die die Dresdner Schwimmer bei Olympia 2012 oder 2016 gewinnen wollen. Damit dieser Traum wahr werden kann, fand am Donnerstagabend eine Spendengala, initiiert vom Förderverein für den Schwimmsport Region Dresden, in der Springerhalle an der Freiberger Straße statt. Denn die Bedingungen in der maroden Schwimmhalle am Freiberger Platz, gleich nebenan, in der unter anderem der Nachwuchs trainiert, sind für einen Ladesstützpunkt Schwimmen unhaltbar.

Um die Verbesserung der Trainingsbedingungen jetzt selbst in die Hand nehmen zu können, wurden am Donnerstagabend ganze 11.000 Euro gesammelt-über die Hälfte mehr, als die Organisatoren geschätzt hatten. 

Interview mit Torsten Arlt, Vorstandsvorsitzender Förderverein für den Schwimmsport Region Dresden

Die Schwimmhalle Freiberger Straße ist schon seit mehreren Jahren Streitpunkt im Dresdner Stadtrat. Trotz aller Pläne ist bis heute nichts passiert. Das Wasser ist verschmutzt, Rohre veraltet, die Kinder müssen das Krafttraining auf den Fluren absolvieren.

Das gesammelte Geld soll vor allem für die Verbesserung der Trainingsbedingungen des Schwimmnachwuchses eingesetzt werden. 

Interview mit Torsten Arlt, Vorstandsvorsitzender Förderverein für den Schwimmsport Region Dresden

Das gesammelte Geld setzt sich unter anderem aus dem Eintrittsgeld der Gala, Spenden von Privatpersonen und mehreren Großspenden von Dresdner Unternehmen und Institutionen zusammen.Und auch die Dresdner Prominenz steht zu ihrem Schwimmnachwuchs.

Umfrage mit Miss Chantal, Travestiekünstlerin und Marc Huster, Weltmeister Gewichtheben

Die Spendengala konnte die Entscheidungen des Stadtrates bezüglich der Sanierung der Halle zwar nicht verändern, aber durch das persönliche Engagement des Fördervereins werden die Kinder nun endlich wieder einen Kraftraum bekommen. Ein erster Schritt in Richtung bessere Trainingsverhältnisse und vielleicht ein weiterer Schritt in Richtung Olympia.

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