11.000ster Einsatz für Dresdner Rettungshubschrauber

Die Dresdner Luftrettungsstation leistete am Montag ihren 11.000sten Rettungseinsatz seit Übernahme der Gesamtorganisation der Station durch die DRF Luftrettung am 1. Januar 2002. +++

Die Leitstelle Dresden alarmierte die Besatzung von „Christoph 38“ um 09:28 Uhr zu einem Patienten in Weinböhla.

Ein Mann hatte zuhause einen Asthmaanfall erlitten und klagte über starke Luftnot. Nur wenige Minuten nach der Alarmierung landete der Pilot den rot-weißen Hubschrauber in der Nähe der rund 15 Kilometer entfernten Einsatzstelle. Der Notarzt der DRF Luftrettung konnte mit einer schnellen Medikamentengabe den Zustand des Patienten stabilisieren, so dass dieser wieder besser Luft bekam. Anschließend wurde er bodengebunden in ein Krankenhaus transportiert. „Christoph 38“ kehrte um 10:15 Uhr wieder an die Station zurück und wurde bereits neun Minuten später zu einem nächsten Notfall nach Altenberg alarmiert.

Hintergrundinformationen
Der Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung mit dem Funkrufnamen „Christoph 38“ wird in der Notfallrettung als schneller Notarztzubringer alarmiert. Dazu ist der Hubschrauber täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit und mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzt. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann „Christoph 38“ in maximal 15 Minuten erreichen. Sein Einsatzgebiet umfasst hierbei vor allem die Leitstellenbereiche Dresden, Pirna, Dippoldiswalde, Meißen, Riesa, Hoyerswerda und Freiberg.

Die DRF Luftrettung
Die DRF Luftrettung betreibt an 31 Stationen in Deutschland, Österreich und Dänemark über 50 Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber. Darüber hinaus werden Ambulanzflugzeuge für weltweite Patiententransporte eingesetzt. Rund 550 Notärzte, 250 Rettungsassistenten, 180 Piloten sowie 70 Techniker sind für die DRF Luftrettung tätig. Pro Jahr leistet die DRF Luftrettung rund 41.000 Einsätze.
In Deutschland hat jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Die Kosten der Luftrettung können im bundesweiten Durchschnitt allerdings nicht vollständig durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen werden. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die DRF Luftrettung daher auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen.
In vielen Orten gehen deshalb Außendienstmitarbeiter von Tür zu Tür, um über die Arbeit der DRF Luftrettung zu informieren und Förderer für den DRF e.V. zu werben. Sie sammeln an den Haustüren kein Geld, tragen Dienstkleidung und können sich ausweisen. Fragen zur Fördermitgliedschaft beantwortet das Service-Team des DRF e.V. auch gerne telefonisch: Montag bis Freitag von 8.00 bis 20.00 Uhr, Telefon: 0711-70072211.

Quelle: DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG

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