11,8 Millionen Euro für sächsische Innenstädte

Insgesamt 12 Fördergebiete erhalten Bund-Länder-Förderung für „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren, darunter auch viele in Sachsen. Knapp 11,8 Millionen Euro stehen in diesem Jahr den sächsischen Innenstädten zur Verfügung

Die Finanzhilfen stammen je zur Hälfte von Bund und Freistaat. Von den bereits im Programm vertretenen Städten und Gemeinden erhalten neun Fördergebiete in diesem Jahr eine Aufstockung (Aue, Flöha, Leipzig, Leisnig, Pirna, 2x Radeberg, Radebeul und Zwickau).

Darüber hinaus wurden mit dem Ortsteilzentrum Deuben in Freital, dem Markt in Lengefeld und dem Neuen Zentrum Markranstädt gleich drei Fördergebiete neu in das Programm aufgenommen. Mit dem Programm werden die Städte und Gemeinden bei der Bewältigung struktureller Schwierigkeiten wie z. B.  Wohnungs- und Gewerbeleerstände in den Innenstädten unterstützt.

Durch unterschiedlichste bauliche Maßnahmen, wie Sanierungen, Erneuerung von Straßen und Plätzen oder die Beseitigung von Brachen, sollen die Zentren verschönert werden – zum einen, damit die Leute gern dort wohnen und zum anderen, damit mehr Läden und Geschäfte entstehen. Im Rahmen des Programms sollen alle Beteiligten im Gebiet (Bewohner, Grundstückeigentümer, Investoren, Gewerbetreibende) in die Planung und Umsetzung der Gestaltungsmaßnahmen einbezogen werden. Ziel ist, dass die Akteure auch außerhalb der Förderung an der Zentrenentwicklung aktiv mitwirken und partnerschaftlich zusammenarbeiten.

Innenminister Markus Ulbig: „Lebendige Innenstädte sind die Voraussetzung für den Zusammenhalt unserer Städte. Im Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ fördern wir die Innenstädte ganz gezielt und direkt. Obwohl der Bund die Städtebauförderung gekürzt hat, gibt es für dieses Programm sogar eine halbe Million mehr als noch im Vorjahr. Es ist ein Programm für die Zukunft! Auch wenn wir in Sachsen sonst gerne sparsam sind: Ich bin über jeden Euro froh, den wir in der Städtebauförderung kofinanzieren dürfen.“

Das Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ wurde 2008 gestartet. In den Jahren 2008 bis 2010 haben Bund und Freistaat insgesamt Finanzhilfen in Höhe von 22.188.000 Millionen für 15 Fördergebiete in 12 Programmgemeinden bewilligt.