12. Kabelkongress im CCL

Große Veränderungen stehen in den sächsischen Kabelnetzen an oder sind teilweise bereits angelaufen.

Da ist die Fernsehdose schon lange nicht mehr nur fürs Fernsehprogramm allein da. Was dabei den Zuschauer erwartet, darüber wurde gestern und heute in Leipzig diskutiert.

Wo geht die Reise hin, diese Frage stellen sich im Moment die deutschen Kabelnetzbetreiber und versuchen in Leipzig eine Antwort darauf zu finden, auf dem inzwischen 12.Kabelkongress.

Digitalisierung, das Schlagwort, wie sollen die Kabelnetze in Zukunft gestaltet werden, damit der Kunde daraus den größten Nutzen zieht. Denn der Kabelanschluss kann inzwischen viel mehr, Fernsehen, Telefonie, Internet, das alles ist möglich. Und deren Interessen vertreten der Fachverband Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen, kurz FRK.

Interview: Heinz-Peter Labonte – Vorstandsmitglied FRK

Es ist ein regelrechter Umbruch, der im Moment in den Kabelnetzen von Statten geht, DVB-T, DVB-S, der Kunde vertraut dem Fachmann und eben jener macht sich hier schlau, wie er das Signal am Besten zum Kunden bekommt. Vielfalt ist dabei in den Kabelnetzen wichtig, aber auch lokale Angebote, wie eben Regional- oder Heimatfernsehen.

Interview: Heinz-Peter Labonte – Vorstandsmitglied FRK

Die meisten Kabelnetzbetreiber wissen inzwischen, dass die lokalen Fernsehprogramme in der Gunst der Zuschauer ganz vorn mit rangieren. Berichten die doch nachvollziehbar, was vor der Haustür der Zuschauer passiert.

Denn schließlich entscheidet am Ende der Kunde, sprich der Zuschauer mit der Fernbedienung, was er sehen will.