12. Kappler Straßenbahnfest in Chemnitz

Die Traditionsveranstaltung im und am Straßenbahnmuseum Chemnitz fand auch in diesem Jahr eine große Resonanz unter den zahlreichen Besuchern, die an den beiden Tagen Verkehrsgeschichte erleben konnten.

Neben vielen alten Schienenfahrzeugen, die manch einer noch in Karl-Marx-Stadt in Einsatz erlebt hat, war auch die gummibereifte Personenbeförderung ein Thema: Historische Omnibusse waren zu besichtigen und luden zu mehr oder weniger langen Stadtrundfahrten ein. Und manch einer erinnerte sich wieder an die Zeiten, als er mit dem „Schlenki“ in der Stadt oder über Land unterwegs war.

Nach dem Diskobesuch war gerade in diesem Bus der Aufenthalt auf dem Drehgestell eine gewisse Herausforderung. Mitfahren konnte man im Triebwagen 169, wenn auch dessen Fahrstrecke auf wenige 100 Meter beschränkt war. Dennoch ließ sich erahnen, wie unsere Vorfahren im Stadtverkehr unterwegs waren. Im Museum gab es eine Sonderausstellung anzuschauen, „Von Hulda Wranitz bis Adolf Kabey – unser Straßenbahnbetrieb in den Jahren der Weltkriege“. Auch wird eindrucksvoll aufgezeigt, wie aufwändig alte Straßenbahnwagen restauriert werden. Bis ins Detail getreue Modellbahnanlagen nötigten den Besuchern Respekt ab. Man kann nur erahnen, welcher Zeitaufwand für das Erstellen der vorgeführten Anlagen nötig war.

Die „Kinderwelt“ lud ein zu Spiel und Spaß für die ganze Familie. Es konnte gebastelt werden (natürlich ging es um Straßenbahnen), auch stand ein Glücksrad bereit, an dem sich die Kinder versuchen konnten. Für Speise und Trank sowie ein Unterhaltsprogramm war gesorgt. Jung und Alt konnten dank der Initiatoren der Veranstaltung in Kappel eine informative und unterhaltsame Zeit erleben. Die gesamte Fotogalerie der Veranstaltung findet sich bei www.digitalpilot.de .