120 Werke von Erich Heckel im Museum Gunzenhauser

Ölmalerei, Radierungen, Holz- und Linolschnitte – unterschiedliche Techniken, die allerdings oftmals das gleiche Thema widerspiegeln: den Menschen.

Bezeichnend für Erich Heckels Kunst ist die stete Suche nach Ausdrucksmöglichkeiten für das eigene Empfinden. Die Kunstsammlungen Chemnitz zeigen ab Sonntag insgesamt 120 Werke des Künstlers im Museum Gunzenhauser und runden damit gleichzeitig eine besondere Trilogie ab.

Interview: Anja Richter, Kuratorin

Heckels Vergangenheit in Chemnitz kann durch Besucher der Ausstellung nicht nur durch seine Kunst nachvollzogen werden.

So steht zu Beginn des Rundgangs ein Chemnitzer Stadtplan bereit, in den für den Künstler lebensweisende Orte vermerkt sind.

Interview: Anja Richter, Kuratorin

Den Mittelpunkt der Ausstellung stellen allerdings die Werke selbst dar. So befinden sich unter den Bildern zwei ganz besondere Highlights:

Zum Einen das 1912 entstandene Ölgemälde „Knabe in der Tram“, dessen Entstehungsgeschichte durch eine Röntgenaufnahme verdeutlicht wird. Zum Anderen eine Reproduktion des Triptychons „Badende“ von 1919.

Interview: Anja Richter, Kuratorin

Auch für historisch Interessierte hat die Ausstellung einiges zu bieten. So gibt sie ein sehr genaues Bild darüber ab, wie Chemnitz 1902 ausgesehen hat.

Die umfangreiche Ausstellung der Werke Erich Heckels kann noch bis zum 17. April im Museum Gunzenhauser besucht werden.