13. Februar: Veranstaltungen in Dresden im Überblick

Am Samstag ist der 65. Jahrestag der Zerstörung Dresdens. Zu diesem Anlass finden in Dresden zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt. Hier im Internet unter www.dresden-fernsehen.de finden Sie eine Übersicht. +++

Jüdische Gemeinde zu Dresden

10  Uhr öffentlicher Schabbatgottesdienst in der Synagoge
ab 12 Uhr Info- und Versorgungsstände im und hinter dem Gemeindezentrum

Kranzniederlegung am Heidefriedhof

Beginn: 11 Uhr
Ort: Heidefriedhof, an der Gedenkmauer
Initiative: Landeshauptstadt Dresden (Abteilung Protokoll)

Friedensgebet für alle Menschen guten Willens

Beginn: 11.30 Uhr
Ort: Postplatz

Das Friedensgebet führt über Gebetsstationen – Erinnerungsorte – zur Trümmerfrau am Rathaus, wo sich seine Teilnehmer in die Menschenkette einreihen.
Veranstalter: AG Kirche für Demokratie gegen Rechtsextremismus der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, die Amadeu-Antonio-Stiftung und das Kulturbüro Sachsen e.V. 

Menschenkette durch die Innenstadt
Beginn: 13 Uhr
Treff: Rathausplatz

Stilles Gedenken vor der Frauenkirche

Zeit: 15 bis 22 Uhr
Ort: auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche

Veranstalter: Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche e.V.
Eintritt frei
Vesper mit den Dresdner Kapellsolisten
Beginn: 17 Uhr
Ort: Dresdner Kreuzkirche

Die Vesper verbindet das Gedenken an die Zerstörung der Stadt Dresden mit dem Evangelium des Sonntags Estomihi, dem Ausblick auf das Leiden Jesu in Jerusalem. Zur Aufführung kommen ausschließlich Werke von Johann Sebastian Bach.

»Gedenkveranstaltung 13. Februar 2010
Wahrhaftig erinnern – Versöhnt leben«

Beginn: 19 Uhr
Ort: Neumarkt
Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden und Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche e.V.
unterstützt von der Landeshauptstadt Dresden

Am 13. Februar 2010 gedenken Menschen in Dresden und der Welt der Zerstörung der Stadt vor 65 Jahren. Wir laden Bürgerinnen und Bürger ein, an diesem Tag um 19 Uhr zum gemeinsamen Gedenken an die Frauenkirche zu kommen. Wir rufen auf, wahrhaftig auf die Vergangenheit und im Geist der Versöhnung in die Zukunft zu blicken.

Programm:
Kammerchor der Frauenkirche
Ansprache Jochen Bohl (Landesbischof)
Ansprache Helma Orosz (OB Dresden)
Felix Mendelssohn Bartholdy: »Verleih uns Frieden gnädiglich«
Dresdner Gedenkrede: Gerhart Baum (Bundesinnenminister a.D.)
Saxophon-Improvisation
Rudolf Mauersberger: »Wie liegt die Stadt so wüst«

Ökumenischer Gottesdienst

Eintritt frei
Andacht mit Landesbischof i.R. Volker Kreß
Beginn: 19 Uhr
Ort: Trinitatiskirchruine Dresden-Johannstadt

Anschließend sind im Keller der Ruine unter dem Titel »Merkwürdige Nachricht von einem anderen Stern – musikalisches Märchen gegen Krieg und Gewalt« Texte von Hermann Hesse zu hören.

5. Zyklus-Konzert »Requiem für Soli, Chor und Orchester op. 89« von Dvorak

Beginn: 19.30 Uhr
Ort: Kulturpalast

Aufführung der Dresdner Philharmonie
»Ein deutsches Requiem« von Johannes Brahms

Beginn: 19.30 Uhr
Ort: Lukaskirche
Chor concentus vocalis St. Lukas unter Leitung von Peter Fanger

9. Sinfoniekonzert zum Gedenken an die Zerstörung Dresdens am 13.Februar 1945

Beginn: 20 Uhr
Ort: Semperoper

Aufführung der Sächsischen Staatskapelle
Ludwig van Beethoven: »Missa Solemnis«
Dirigent: Christian Thielemann

Lesung mit Friedrich-Wilhelm Junge

Beginn: 20 Uhr
Ort: Theaterkahn, Terassenufer an der Augustusbrücke
Musik: Max Rothe, Gitarrist der Dresdner Band [PI !]

„Adressat unbekannt“ heißt der Roman in dem die Autorin Kressmann Taylor mit wenigen Sätzen tiefgreifende Veränderungen im Dritten Reich dokumentiert. Gestaltet als Briefwechsel zwischen dem Deutschen Martin und dem Juden Max zeichnet dieser kurze Text das Auseinanderbrechen einer Freundschaft im Jahre 1933.

Eintritt: 8 Euro

Ökumenischer Friedensgottesdienst

Beginn: 20.30 Uhr
Ort: Kreuzkirche Dresden
Veranstalter: Stadtökumenekreis Dresden
Die Predigt hält Superintendent Dr. Peter Meis.

Nacht der Stille

»Wachen und beten für den Frieden in der Welt«
Zeit: 22 bis 1 Uhr
Ort: Hauptraum der Frauenkirche

Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden in Kooperation mit dem evangelisch-lutherischen Stadtjugendpfarramt
Eintritt frei

Quelle: Stadt Dresden

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