142.000 Euro Spende für Chemnitzer Klinikum

In Deutschland erleiden jedes Jahr mehr Menschen Hirnverletzungen als Chemnitz Einwohner hat.

Aus diesem Grund läuft an der Klinik für Neurochirurgie unserer Stadt ein Projekt, das sich mit der Entwicklung neuer Monitoringverfahren zur besseren Behandlung solcher Patienten befasst. Dieses wissenschaftliche Projekt hat am Donnerstag eine Förderung in Höhe von 142 Tausend Euro erhalten. Das Geld stammt von der Hannelore-Kohl-Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems. Überreicht wurde der Scheck vom Geschäftsführer der Stiftung, Achim Ebert, der heute im Klinikum zu Gast war. Begleitet wurde die Übergabe von zwei Fachvorträgen, die neueste Erkenntnisse auf dem Gebiet der Schädel-Hirn-Trauma Forschung vorstellten. Insgesamt ist die Studie, die auch die Unikliniken Dresden und Leipzig einschließt, mit insgesamt knapp 441 Tausend Euro gefördert worden. Die Stiftung wurde 1983 von Hannelore Kohl gegründet und ist die führende Hilfsorganisation für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems in Deutschland.

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