15. März ist Weltverbrauchertag – Konsumausgaben in Sachsen um 3 Prozent gestiegen

Durchschnittlich 1.842 Euro im Monat verwendeten sächsische Privathaushalte im Jahr 2008 für den privaten Konsum. Im Vergleich zu 2003 (1.791 Euro) stiegen damit die Konsumausgaben um 3 Prozent bzw. 51 Euro.

Für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren wurden 279 Euro, für Wohnen, Energie, Wohnungsinstandhaltung 568 Euro und für Verkehr (u. a. Kraftwagen, Kraftstoffe, Verkehrsdienstleistungen) 284 Euro aufgewendet.

Für Bekleidung und Schuhe gab der sächsische Privathaushalt monatlich durchschnittlich 81 Euro aus. Dabei entfielen u. a. 44 Euro auf Bekleidung und Schuhe für Damen, hingegen nur die Hälfte (22 Euro) auf Herrenbekleidung und Herrenschuhe. Weitere 7 Euro wurden für Kinderbekleidung und -schuhe ausgegeben.

Die Ausgaben für Innenausstattung, Haushaltsgeräte und -gegenstände lagen bei 99 Euro. Davon entfielen 40 Euro auf Ausgaben für Möbel und Einrichtungsgegenstände. Für Dienstleistungen für die Gesundheitspflege wurden 24 Euro verwendet, darunter 7 Euro für Zahnersatzleistungen (einschließlich Eigenanteile).

88 Euro im Monat wurden für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen verbraucht, 15 Euro für Friseurdienstleistungen und nur 12 Euro für Bildung. Die Ergebnisse resultieren aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2008, die bundesweit aller fünf Jahre durchgeführt wird.

Ausführliche Ergebnisse der EVS 2008 wurden in mehreren statistischen Berichten veröffentlicht, die über den Online-Shop (http://www.statistik.sachsen.de/shop) erhältlich sind.