15 Tipps wie sich Winterspeck erst gar nicht bildet

So langsam nähern sich die kalten Monate. Die Tage werden kürzer und der Hunger zwischendurch steigt auf ein beträchtliches Niveau. Die Quittung dafür kommt dann allerdings ein paar Monate später.

Im Frühjahr, wenn die Wintermäntel wieder in den Kleiderschränken verschwinden, wird wieder etwas knappere Bekleidung getragen. Was jedoch nicht so einfach verschwindet, ist der angesetzte Winterspeck.

Wer es gar nicht erst so weit kommen lassen will, sollte schon vor dem Winter das eigene Verhalten anpassen und darauf achten, nicht zu viel zuzunehmen. Für Smartphone-Nutzer gibt es mittlerweile hilfreiche Apps. Wer es jedoch lieber traditionell mag, kann sich von folgenden 15 Tipps Inspiration holen.

1)              Jogging – Der Dauerläufer unter den Abnehm-Tipps

 

Abbildung 1 Jogging ist gerade für Sporteinsteiger ideal.

Der Klassiker unter den Diätsportarten. Joggen ist auch für Sporteinsteiger geeignet und bietet ein eher geringes Verletzungsrisiko. Beim Joggen selbst werden innerhalb von  einer Stunde ungefähr 600 Kalorien verbrannt. Es stärkt die Bein- und Rückenmuskulatur, hilft aber auch den Bauchumfang zu reduzieren. Außerdem belebt frische Luft die Sinne und es ist kaum witterungsabhängig. Jogging ist an sich witterungsunabhängig. Hier kommt es nur auf das eigene Empfinden an. Wichtig ist in jedem Fall die Wahl der geeigneten Schuhe in der richtigen Größe. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Gelenke beschädigt werden.

2)              Walking – Gemütlich und gelenkschonend

Abbildung 2 Wer es etwas gemütlicher mag, sollte mit dem Walken beginnen.

In gewissem Sinne ist Walking der kleine Bruder vom Jogging. Hier geht alles ein wenig gemütlicher zu. Das heißt aber nicht, dass hier kein Fett abgebaut wird. Immerhin werden in einer Stunde circa 400 Kalorien verbrannt. Walking ist noch einsteigerfreundlicher als Jogging und schont außerdem Gelenke und Wirbelsäule. Auch hier spielt das Wetter keine wesentliche Rolle, wohl aber die Wahl des geeigneten Schuhwerks. Walking macht vor allem mit einem Partner oder in der Gruppe Spaß und aktiviert durch die Sauerstoffaufnahme die Sinne. 

 

3)              Radfahren – Stressfreie Alternative zum Auto

 

Abbildung 3 Radfahren ist Volkssport Nummer Eins in Deutschland und bietet neben frischer Luft ein optimales Training für die Beinmuskulatur.

Das Radeln ist ganzjährig eine beliebte Freizeitbeschäftigung in Deutschland. Praktisch, dass dabei auch noch abgenommen werden kann! Auch hier werden circa 400 Kalorien pro Stunde verbrannt. In erster Linie werden beim Radfahren die Beinmuskeln beansprucht. Wer also gezielt den Bauchspeck wegtrainieren will, sollte zusätzlich noch anderweitig trainieren. Als Ausrüstung wird in erster Linie ein verkehrstaugliches Rad, ein Helm und gegebenenfalls Radkleidung benötigt. Radfahren ist an sich nicht gefährlich, doch ist gerade im winterlichen Straßenverkehr Vorsicht geboten. Nicht immer sind andere Verkehrsteilnehmer oder Fußgänger genauso sicher unterwegs wie man selbst.

 

4)              Schwimmen – Nasser Alltagsausgleich

 

Abbildung 4 Auch Schwimmen erfreut sich großer Beliebtheit in Deutschland. Wer es nicht ganz so frostig wie diese Herren mag, sollte ein Hallenbad aufsuchen.

Eine der beliebtesten Sportarten in Deutschland überhaupt. Beim Schwimmen können in einer Stunde bis zu 450 Kalorien verbrannt werden. Der gesamte Körper ist bei den Schwimmbewegungen beteiligt und so wird generell die Ausdauer trainiert. Da es die frostigen Temperaturen im Winter nur bedingt zulassen, in offenen Gewässern zu schwimmen, sollte hier auf ein Hallenbad zurückgegriffen werden. Dies schränkt zumindest die Trainingszeiten ein und kostet zudem bei jeder Trainingseinheit bares Geld.

 

5)              Fitnessstudio – Beratung vom Profi

 

Abbildung 5 Ein wesentlicher Vorteil an Fitness-Studios ist die professionelle Beratung und außerdem die Motivation durch die Trainer.

Das Fitnessstudio bietet vielfältige Möglichkeiten, seine Kalorien loszuwerden. Laufbänder, Crosstrainer und Radtrainer gehören hier zu den beliebtesten und effektivsten Methoden. Der Kalorienverbrauch ist auf diesen Geräten jeweils höher als beim Jogging oder Radfahren. Die allermeisten Studios bieten Möglichkeiten, die unterschiedlichsten Muskelgruppen zu trainieren. In einigen gibt es sogar spezielle Bauchtrainingsgeräte. Außerdem sind die Öffnungszeiten im Regelfall besucherfreundlich und es wird oftmals professionelle Beratung durch geschultes Fachpersonal geboten. Allerdings gehört das Fitnessstudio zu einer der teureren Sportmöglichkeiten. Schließlich muss hier ein monatlicher Beitrag entrichtet werden.

 

6)              Skifahren – Mehr als nur Freizeitvergnügen

 

Abbildung 6 Langlaufloipen bieten oft nicht nur ein herrliches Panorama, sondern eignen sich auf ideal, um ins Schwitzen zu kommen.

Im Winter bietet sich natürlich auch das Skifahren zum Abnehmen an. Hier werden je nach Stil (alpin oder Langlauf) 500 bis 800 Kalorien je Stunde verbraucht. Die Kraft fürs Skifahren kommt vor allem aus den Beinen, aber gerade beim Langlauf wird auch die übrige Muskulatur genutzt. Sofern die nächste Piste aber nicht vor der eigenen Haustür ist, muss das nächstgelegene Skigebiet angefahren werden. Hier wird nicht nur teure Ausrüstung benötigt, sondern auch die Lifte müssen bezahlt werden.

 

7)              Trennkost – Die Wurst gehört neben das Brot

 

Abbildung 7 „Drei im Weckla“ sind nicht nur in Franken sehr beliebt. Bei Anhängern der Trennkost fallen sie allerdings durch. Proteine und Kohlenhydrate werden voneinander getrennt.

Studien zufolge hilft Sport allein jedoch nicht beim Verhindern von Speck. Das eigene Essverhalten muss ebenso reguliert werden, wenn sich der Hüftumfang nicht ausdehnen soll. Trennkost beispielsweise bedeutet, dass Proteine und Kohlenhydrate streng voneinander getrennt werden, die Wurst also nicht mehr auf die Semmel gehört. Zwar ist diese Diät wissenschaftlich umstritten, wenn es darum geht dauerhaft abzunehmen. Dennoch gibt es weltweit viele Anhänger der Trennkost und ihre positiven Auswirkungen (weniger Fleisch essen, fettarme Ernährung) sind offensichtlich.

 

8)              Low-Carb – Finger weg von Nudeln und Co.

 

Abbildung 8 Pasta ist auf der ganzen Welt beliebt. Bei Jüngern der Low-Carb-Diät sind Nudeln unter anderem allerdings tabu.

Gänzlich auf Kohlenhydrate verzichtet die Low-Carb-Diät. Nudeln, Getreide oder Kartoffeln werden vom Ernährungsplan gestrichen und durch Gemüse und Fleisch ersetzt. Vor allem zu Beginn der Diät stellen sich in der Regel schnell erste Erfolge ein. Allerdings ist die Diät auch umstritten, da die Menge an Protein, die zu sich genommen wird, die Gefahr für Gefäßerkrankungen erhöhen kann.

 

9)              Mono-Diäten – Ganz simpel kochen

 

Abbildung 9 Kohlsuppe mag nicht den Geschmack aller treffen. Für kurzfristige Erfolge beim Abnehmen ist sie allerdings eine Wunderwaffe.

Mono-Diäten fordern, dass sich nur auf ein einziges Gericht (zum Beispiel Kohlsuppe) konzentriert wird. Oft ist das Gericht einfach zuzubereiten und die dafür erforderlichen Zutaten sind günstig. Dennoch sollte bedacht werden, die Mono-Diät nur eine gewisse Zeit lang anzuwenden. Wenn dem Körper nur einseitig Nahrungsmittel zugefügt werden, kann Mangelversorgung kann nämlich eine Folge sein.

 

10)        Moderne Diät-Trends – Die aktuellsten Tipps

 

Abbildung 10 Die Paleo-Diät versucht das Essverhalten in einen möglichst ursprünglichen Zustand zu bringen. Nahrungsmittel werden möglichst unbehandelt verzehrt.

Außerdem gibt es noch eine Vielzahl an neuen, hippen Diätformen. Basische Ernährung versucht den pH-Wert des Körpers auszugleichen, indem auf sogenannte saure Ernährungsmittel (zum Beispiel Fleisch, Kaffee, Molkereiprodukte) verzichtet wird. Paleo hingegen setzt auf unbehandelte Nahrung und Nachhaltigkeit und zielt also nicht bloß auf Gewichtsreduktion ab, sondern auf ein bestimmtes Lebensgefühl. „Souping“ setzt ganz auf Gemüsesuppen aller Art. Der Vorteil ist, dass durch das Kochen manche Nährstoffe erst aus der Pflanze gewonnen werden können.

 

11)        Diät-Mythen – Nicht auf alles hereinfallen

 

Abbildung 11 Müsli hat in Sachen Gesundheit zwar einen hervorragenden Ruf. Oft hat es aber einen sehr hohen Zuckergehalt.

Wichtig bei allen Diäten ist, nicht auf irgendwelche Mythen hereinzufallen. Wann und in welcher Menge gegessen wird, ist eigentlich unerheblich. Auch Obst, Müsli, veganes Essen und Light-Produkte machen keine Diät zum Selbstläufer. Der größte Mythos in Bezug auf Diäten hat aber sicher mit der Einstellung zu tun. Diäten sollten nicht als Verzicht betrachtet werden, sondern können im Gegenteil Vitalität bringen. Weitere Informationen bezüglich der Diät-Mythen gibt es hier.

 

12)        Koffein – Wärmespendend und fettverbrennend

 

Abbildung 12 Kaffee spendet im Winter nicht nur wohltuende Wärme. In der richtigen Menge kann das darin enthaltene Koffein sogar die Fettverbrennung ankurbeln.

Koffein kann in Verbindung mit Sport übrigens die Fettverbrennung anregen. Vor dem Laufen gehen empfiehlt sich daher ein Tasse Kaffee. Hier sollte aber auf das gesunde Maß geachtet werden. Außerdem ist gleichzeitig eine bewusste Ernährung nötig, um dem Koffein zu seiner vollen Entfaltung zu verhelfen.

 

13)        Schicke Kleidung – Den Pölsterchen kein Versteck bieten

 

Abbildung 13 Wer auch im Winter auf schicke, körperbetonte Kleidung achtet, riskiert nicht die eigenen Polster zu übersehen.

Ein kleiner Trick in der Bekämpfung des Winterspecks ist, auf den geliebten Schlabberlook im Winter zu verzichten. Sicherlich ist dieser den kalten Temperaturen geschuldet. Allerdings verführt er auch dazu nicht ganz so genau auf die eigene Form zu achten, da alles gut verpackt ist.

 

14)        Schlafen – Den Stoffwechsel regulieren

 

Abbildung 14 Wissenschaftlern zufolge benötigt der Körper die richtige Menge an Schlaf, um den Stoffwechsel zu regulieren. Wer zu wenig schläft, hindert seinen Körper an der Fettverbrennung.

Die Schlafdauer ist beim Abnehmen ebenfalls von großer Bedeutung. Ist diese zu gering, kann die Fettverbrennung des Körpers beeinträchtigt werden. Stattdessen werden Muskeln abgebaut. Wenn der Stoffwechsel in Ruhe seiner Arbeit nachgehen kann, sind also die idealen Voraussetzungen fürs Abnehmen gegeben.

 

15)        Die Kälte genießen – Abnehmen durch Frieren

 

Abbildung 15 Klingt komisch, ist aber so: Wenn der Körper friert, versucht er durch das Verbrennen von Fettreserven die Temperatur auszugleichen. Beim Spaziergang wird der Kalorienverbrauch außerdem weiter gesteigert.

Was auch gegen die Kalorien helfen kann: Heizung herunterdrehen. Das Wort Kalorie leitet sich schließlich vom lateinischen ‚calor‘ (dt. ‚Wärme‘) ab. Um die Körpertemperatur zu halten, wird bei geringer Außentemperatur braunes Fett verbrannt und der Bauch wird gleichzeitig flacher.

Schlussendlich bleibt es jedem selbst überlassen, für sich individuell die geeignetsten Formen der Gewichtsvermeidung zu finden. Manche mögen es lieber rasch und effektiv, zum Beispiel mit Joggen und Kohlsuppe. Andere hingegen gehen es gemütlich an und lassen in puncto Diät auch mal die fünfe grade sein. Wichtig ist letzten Endes, dass der Wohlfühlfaktor dabei nicht zu kurz kommt und es nicht zu sehr mit dem Sport und der Diät übertrieben wird. Schließlich sollen keine gesundheitlichen Risiken entstehen.

  Was also beim Kampf gegen den Winterspeck helfen kann:

 –  Den geeigneten (Ausdauer-)Sport zu finden

–  Die Ernährung anzupassen

–  Das richtige Maß anzuwenden

 

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