16. Oktober in Leipzig: Über 100 Veanstaltungen geplant – Sternenmärsche der Neonazis verboten

Am Samstag werden mehrere tausend Menschen in Leipzig zu diversen Veranstaltungen erwartet. Neben dem Opernball, dem RB Leipzig Spiel und einigen Konzerten und Shows haben Rechtsexteme vier Demonstrationen angemeldet. Daraufhin gab es 47 Anmeldungen für Gegendemos und über 50 Mahnwachen wurden angemeldet.

Endgültige Entscheidung vielleicht erst Samstag
Wie die Polizei und die Stadt Leipzig am Donenrstagmittag auf einer Pressekonferenz mitteilten, wurde eine der Neonazi-Demos sofort verboten, die anderen drei zu einer Kundgebung zusammengefasst, weil diese das selbe Thema haben. Die Anwälte der Organisatoren der sogenannten Sternmärsche haben daraufhin Einspruch eingelegt, so dass das Verwaltungsgericht nun entscheiden muss. Die Entscheidung kann sogar noch am Samstag gefällt werden. Somit ist noch offen, ob die Kundgebung an der Ostseite des Hauptbahnhofes stattfinden wird oder marschiert werden darf.

Keine „Springerstiefel“
Insgesamt 21 Auflagen hat die Stadt den Organisatoren erteilt. Darin heißt es beispielsweise, dass die Demonstranten keine „Bomberjacken“ und „Springerstiefel“ tragen dürfen, keinen Alkohol oder Waffen bei sich haben dürfen und es ist untersagt im Takt zu singen. Auch Megaphone wurden aufgrund möglicher Lärmbelästigung untersagt. Zu den Kundgebungen werden etwa 1.500 Leute erwartet. Zu allen Veranstaltungen werden in Leipzig am Samstag etwa 5.000 Menschen erwartet.