17. Juni 2010 – Tag der Apotheke

Eine Apotheke in Sachsen versorgt durchschnittlich 4.163 Einwohner

1.507 Apotheker waren am 31. Dezember 2009 im Freistaat Sachsen in 1.001 öffentlichen Apotheken tätig. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der öffentlichen Apotheken um sieben (0,7 Prozent) und der Apotheker um 20 (1,3 Prozent) zu.

Wie das Statistische Landesamt mitteilt, versorgte eine öffentliche Apotheke im Durchschnitt 4.163 Einwohner (2008: 4.218). Auf 100.000 Einwohner entfielen damit wie im Vorjahr 24 öffentliche Apotheken. Bundesweit lag der Versorgungsgrad etwas günstiger als in Sachsen. Im Jahr 2009 standen 26 öffentlichen Apotheken für je 100.000 Einwohner (3.799 Einwohner je öffentlicher Apotheke; 2008: 3.796) zur Verfügung.

Im Direktionsbezirk Chemnitz gab es 394 (2008: 391) öffentliche Apotheken, im Direktionsbezirk Dresden 354 (2008: 355) und im Direktionsbezirk Leipzig stieg die Anzahl der öffentlichen Apotheken um fünf auf 253. Damit lag der Versorgungsgrad in den Direktionsbezirk Chemnitz (26 je 100.000 Einwohner) und im Direktionsbezirk Leipzig (25 je 100.000 Einwohner) über den Sachsendurchschnitt und im Direktionsbezirk Dresden (22 je 100.000 Einwohner) darunter.

Im Landkreis Zwickau war der Versorgungsgrad mit öffentlichen Apotheken am größten (28 je 100.000 Einwohner), im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (20 je 100.000 Einwohner) dagegen am geringsten.

Die Angaben zu den Apothekern und Apotheken werden von der Sächsischen Landesapothekerkammer jährlich an das Statistische Landesamt für die Gesundheitsstatistik übermittelt und entsprechend aufbereitet.