17. Mai ist Weltfernmeldetag – Zahl der Breitbandanschlüsse in Sachsen steigt weiter

Insgesamt 70 Prozent der sächsischen Privathaushalte verfügten 2010 über einen Internetanschluss bzw. –zugang, im Bundesdurchschnitt waren es 77 Prozent.

Wie bereits 2009 nutzten die meisten Haushalte einen DSL-(digital subscriber line)Anschluss für ihren Zugang zum Internet. Der Anteil der Haushalte mit DSL-Nutzung stieg gegenüber 2009 um 3 Prozentpunkte auf 64 Prozent an. Sachsen lag damit erneut unter dem Bundesdurchschnitt von aktuell 78 Prozent. Die niedersächsischen Haushalte standen bei der Nutzung von DSL-Anschlüssen mit 86 Prozent im Ländervergleich an der Spitze.

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, verfügten 59 Prozent aller Privathaushalte im Freistaat über einen Breitbandanschluss. Gegenüber 2009 ist das ein Plus von 17 Prozent. Dennoch lag Sachsen im Ländervergleich an vorletzter Stelle vor Mecklenburg-Vorpommern (54 Prozent) und 11 Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt von 70 Prozent. Am besten waren die Haushalte in Schleswig-Holstein (75 Prozent) und in Hessen (74 Prozent)  ausgestattet. Im Vergleich zu 2009 stieg der Anteil der Haushalte mit Breitbandanschluss in Brandenburg (64 Prozent, 2009: 38 Prozent) am stärksten an.

Mit 76 Prozent aller Breitbandanschlüsse blieb DSL in Sachsen, wie auch in allen anderen Bundesländern, nach wie vor die dominierende Art des Internetzugangs (Bundesdurchschnitt: 85 Prozent). Die Nutzung von anderen Breitbandanschlüssen (z. B. Internet über TV-Kabel, Satellit oder Handy) für den Zugang zum Internet nahm bei den sächsischen Privathaushalten deutlich zu und lag 2010 bei 34 Prozent.

Die Daten wurden im Rahmen der jährlichen Haushaltsbefragung zu Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) 2010 erhoben.