17. Nacht im Klein-Erzgebirge

Impressionen aus Oederan

Die Veranstaltung ist etabliert – die Veranstalter können auf die Erfahrungen von 16 vorher gegangenen Veranstaltungen zurück greifen. Dennoch war der 17. Sommernacht in Oederan nicht der erwartete Besucheransturm vergönnt. Gegen 19:30 Uhr war der Festplatz noch in den Händen der Organisatoren und Helfern von Feuerwehr und Sanitätern. Selbst die Parkplätze vor dem Gelände waren nicht ausgelastet, so dass die Suche nach Ausweichparkplätzen entfallen konnte. Bis gegen 22:00 Uhr füllte sich das Areal sichtlich, wobei es insgesamt eher relaxt zuging und das Gedränge – wie vor zwei Jahren erlebt – ausblieb. Eine Freude für Fotografen wie mich, schade für die Veranstalter.

Es dürften mehrere Gründe sein, die der Veranstaltung abträglich waren. Einerseits wurde an diesem Wochenende in Sachsen die Schuleinführung gefeiert, andererseits war im Vorfeld Dauerregen zu verzeichnen, der sicher Skeptiker abgehalten hat. Letztlich waren in einigen Regionen im nahen Umfeld bei mehr als 70 Liter Niederschlag pro Quadratmeter (Hoch-)Wasserschäden in Wohnungen und auf Straßen zu verzeichnen, die wohl ihr übriges dazu beigetragen haben.

Nicht desto Trotz blieb die Veranstaltung selbst von Regen verschont. Einige geplante Highlights, so zum Beispiel die Lasershow, wurden jedoch im Vorfeld abgesagt – verständlich angesichts der geschilderten Situation.

Dennoch erlebten all die, welche den Weg nach Oederan wagten, eine gelungene Veranstaltung. Für Speisen, Getränke, Musik und vielfältige weitere Show-Elemente war gesorgt – der Miniaturpark selbst war wieder liebevoll (und sicher mit viel Aufwand) für die Besucher hergerichtet.

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