17. Tschechisch-Deutsche Kulturtage traditionell in Dresden eröffnet

Mit dem traditionellen Eröffnungskonzert in der Dresdner Dreikönigskirche haben nun die Tschechisch-Deutschen Kulturtage begonnen. In den kommenden 17 Tagen erwarten die Besucher 100 Veranstaltungen.+++

Im Interview finden sie Impressionen vom Eröffnungskonzert und ein Interview mit Peter Baumann, dem Geschäftsführer der Brücke/Most-Stiftung.

Der diesjährige regionale Schwerpunkt bezieht sich auf die Präsentationen der Region Ústí und der Slowakei.

Eröffnet wurde das Festival durch den Knabenchor aus Litoměřice zusammen mit den Männerstimmen Concentus Ludibundus. Der Chor gehört zu den erfolgreichsten Tschechiens und bildet ein Pendant zum Dresdner Kreuzchor.
Mit einem Mix aus klassischen und zeitgenössischen Werken gaben die Sänger erste Einblicke in die kulturelle Vielfalt Tschechiens.

Bereits zum 17. Mal finden die Kulturtage nun statt.Trotzdem ist laut Peter Baumann bei vielen Menschen noch eine kleine Hemmschwelle zu spüren.

Ziel des Festivals ist es Grenzen zu überwinden und beiden Ländern die jeweilig andere Kultur nahe zu bringen. Gerade in der heutigen Situation ist ein kultureller Austausch wichtig.

Bis zum 15. November finden die zahlreichen Veranstaltungen statt. Dabei ist von Literatur, Musik und Film bis hin zum Theater alles dabei. Einem Kulturaustausch steht nichts mehr im Wege.