19-Jähriger soll unweit der Tharandter Straße auf Bus geschossen haben

Dresden – Ende Oktober fielen an der Gröbelstraße in Dresden-Löbtau Schüsse auf einen Regionalbus der Linie A. Ein 19-jähriger Altenberger muss sich für diesen Vorfall wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung verantworten. Eine 44-jährige Freitalerin hatte die Beamten auf die Spur des jungen Mannes gebracht.
Am 26. Oktober soll der Mann mit einer Waffe auf den Busfahrer gezielt haben. Das Projektil traf die Scheibe, durchschlug sie aber nicht. Der Busfahrer erlitt einen Schock und musste psychologisch betreut werden.
Zehn Tage nach der Tat meldete sich eine 44-jährige Freitalerin bei der Polizei in Freital. Sie hatte sich Sorgen um ihren drogenabhängigen Sohn gemacht. Der 20-Jährige hätte Ende Oktober von einem Bekannten eine Pistole bekommen, mit der zuvor auf einen Busfahrer geschossen worden sei. Noch in der Nacht durchsuchten Ermittler die Wohnung des 20-Jährigen. Dabei stellten sie eine Gaspistole sicher. Der junge Mann bestätigte den Beamten, dass er die Waffe von einem Bekannten bekommen hatte. Er wurde in eine Psychiatrie eingewiesen.
Bei dessen Bekannten handelte es sich um einen 19-jährigen Altenberger. Die folgenden Ermittlungen ergaben, dass er eine weitere Waffe besaß, welche als Tatwaffe in Frage kommt. Ermittler durchsuchten daraufhin am 15. November die Wohnung des jungen Mannes. Sie stellten tatsächlich eine zweite Gaspistole sicher.
Der 19-Jährige äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen. Die Ermittlungen dauern an.