19. Weihnachtliche Vesper vor der Frauenkirche Dresden

Beginn am 23. Dezember, 17:00 Uhr. Bereits ab 15:30 Uhr persönliche Begegnung mit Künstlern auf dem Neumarkt. Bläsermusik ab 16:00 Uhr +++

Die Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e. V. lädt gemeinsam mit der Stiftung Frauenkirche Dresden auch in diesem Jahr für den 23. Dezember 2011, 17:00 Uhr, zur nunmehr 19. Weihnachtlichen Vesper vor der Frauenkirche auf dem Dresdner Neumarkt ein. Bereits ab 16:00 Uhr erklingt weihnachtliche Bläsermusik, gespielt von den Musikern der Vereinigten Posaunenchöre der Sächsischen Posaunenmission e. V. (Leitung: Andreas Altmann), die eigens dazu aus ganz Sachsen nach Dresden kommen.

Landesbischof Jochen Bohl, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Zweiter Bürgermeister Detlef Sittel, Superintendent Albrecht Nollau und die Frauenkirchen-Pfarrer Sebastian Feydt und Holger Treutmann werden an der Vesper mitwirken. Das musikalische Programm gestalten Anja Zügner (Sopran), Elisabeth Wilke (Alt), Egbert Junghanns (Bariton), Gunther Emmerlich (Bass), der Dresdner Motettenchor unter der Leitung von Matthias Jung und das Blechbläserensemble Ludwig Güttler. Die musikalische Gesamtleitung liegt bei Ludwig Güttler.

In diesem Jahr haben sich die Künstler etwas Besonders für die Gäste ausgedacht: Zwischen 15:30 und 16:30 Uhr werden Ludwig Güttler und Gunther Emmerlich mit einem Bauchladen auf dem Neumarkt die berühmten Frauenkirchen-Uhren, signierte CDs u. a. anbieten und Autogrammwünsche erfüllen. Alle Dresdner und ihre Gäste sind herzlich zur Vesper vor der Frauenkirche auf dem Dresdner Neumarkt und zum gemeinsamen Singen von Advents- und Weihnachtsliedern eingeladen.

Die erste Weihnachtliche Vesper fand am 23. Dezember 1993 vor dem kurz zuvor aus den Trümmern freigelegten Altar der Frauenkirche statt. Sie ist die größte regelmäßig unter freiem Himmel stattfindende Gottesdienstveranstaltung in Deutschland und zieht alljährlich Zehntausende Besucher aus dem In- und Ausland an, die sich am Tag vor Heiligabend auf das Weihnachtsfest einstimmen. Im Laufe der Jahre kamen trotz Schnee und Eis mehr als 358.000 Besucher zusammen.

Die Vesper wird ohne öffentliche Zuschüsse durch die Fördergesellschaft organisiert. Der Aufwand zu ihrer Vorbereitung und Durchführung ist immens. So müssen für Planung, Miete, Auf- und Abbau der Bühne, Beleuchtung und Tontechnik, die sanitätsdienstliche Absicherung, Sanitäranlagen, Gebühren, Plakate, Handzettel, Programme usw. jedes Jahr rund 60.000 € aufgebracht werden. Dieser Betrag wäre ohne Honorarverzicht, das Entgegenkommen von Auftragnehmern und hunderte Helferinnen und Helfer, die teilweise seit 1993 ununterbrochen dabei sind, noch viel höher. Jedes Jahr kommen so für die Vesper mehr als 1.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit zusammen.

Die Drehscheibe Dresden hat vor Ort Prof. Ludwig Güttler, der musikalischen Gesamtleiter und Frauenkirchen-Pfarrer Sebastian Feydt zum Gesprcäh getroffen. Mehr im Video.

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