19,5 Millionen Euro für das Bauprojekt „Campus Grünau“

Leipzig - Für das rund 29,3 Millionen Euro schwere Bauprojekt "Campus Grünau" erhielt die Stadt Leipzig am Donnerstag einen Fördermittelscheck in Höhe von rund 19,5 Millionen Euro.

Überbringer war der Kulturminister Christian Piwarz.

Mit den Mitteln soll das Max-Klinger-Gymnasium grundsaniert sowie ein zentraler Erweiterungsbau als Verbindung zwischen den einzelnen Schulhäusern mit zukünftiger Speiseversorgung und Bibliothek errichtet werden. Zu dem Komplex gehören außerdem die 94. Oberschule und die Lernförderschule Grünau. Dazu der sächsische Kulturminister Christian Piwarz:

"Sie haben das ja mit dem neuen Schulgesetz seit 2017 möglich gemacht, dass wir gezielt die Vorteile solcher Campuslösungen nutzen können. Dass Lehrer beispielsweise Kinder gemeinsam unterrichten, dass gemeinsam Projekte durchgeführt werden, dass man die Schulgebäude und Räumlichkeiten gemeinsam nutzt. Diese Campuslösungen bringen Vorteile für das Miteinander der Schülerinnen und Schüler aber auch der Lehrerinnen und Lehrer", so Piwarz.

Piwarz freute sich unterdessen über die Standortwahl. Er sieht Grünau als stärkungswerten Stadtteil, vor allem wenn es um Investitionen im Bereich der Bildung geht. Insgesamt können nach Fertigstellung im Schuljahr 2022/2023 fast 2.000 Kinder an diesem Schulstandort lernen.

Die Fördergelder stammen aus dem Programm "Brücken in die Zukunft", ein gemeinschaftliches finanzielles Sammelbecken von Bund, Ländern und Kommunen. Für den sächsischen Doppelhaushalt der nächsten zwei Jahre sind 600 Millionen Euro für die Schulhausbauförderung geplant. Ein Großteil davon soll auch in andere Projekte in Leipzig fließen.