1,96 Millionen Erwerbstätige 2011 in Sachsen

Knapp 8 400 Arbeitsplätze mehr gab es sachsenweit im Jahresdurchschnitt 2011 gegenüber dem Vorjahr. Damit stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 0,4 Prozent auf 1,96 Millionen Personen. +++

Nach einer umfassenden Revision der Erwerbstätigenzahlen werden erstmals Ergebnisse nach der neuen Klassifikation der Wirtschaftszweige „WZ 2008“ veröffentlicht. Demzufolge verzeichnete im Jahr 2011 das Produzierende Gewerbe einen Anstieg der Erwerbstätigenzahl um 2,4 Prozent. Rückläufig dagegen entwickelte sich die Zahl der Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (‑1,5 Prozent) und in den Dienstleistungsbereichen (-0,2 Prozent).

Der Dienstleistungsbereich entsprechend der WZ 2008 wird jetzt differenzierter dargestellt. Hier gibt es beispielsweise den neuen Wirtschaftsabschnitt „Information und Kommunikation“, in welchem 2,5 Prozent der sächsischen Erwerbstätigen im Jahr 20101) arbeiteten. Auch der Bereich „Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften“, die sogenannte Zeitarbeit, die in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewann, ist in den Dienstleistungsbereichen zu finden.

Im Jahr 2011 stieg sowohl die Zahl der Selbstständigen und mithelfenden Familienangehörigen (1,1 Prozent) als auch die der Arbeitnehmer (0,3 Prozent) im Vergleich zu 2010 an. Während die marginale Beschäftigung mit 7,6 Prozent einen deutlichen Rückgang verzeichnete, stieg die Zahl der Arbeitnehmer ohne marginal Beschäftigte (speziell sozialversicherungspflichtige Beschäftigung) um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Reichlich 11 Prozent aller Arbeitnehmer in Sachsen bzw. rund 213 000 Personen waren marginal beschäftigt, d. h., sie gehörten zu den geringfügig Beschäftigten oder waren in Arbeitsgelegenheiten – so genannten Ein-Euro-Jobs – tätig.

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!