2. Klimakonferenz sächsischer Schüler

Dresden - Die junge Generation rückt die Klimaproblematik immer weiter ins Zentrum der politischen Debatten und fordert Diskussionen auf Augenhöhe. Der Landesschülerrat Sachsen und die Sächsische Staatsregierung laden daher am 29. Februar zur zweiten Klimakonferenz der sächsischen Schülerinnen und Schüler ein. 

Auf der ersten Konferenz in Leipzig sind 54 Forderungen und Thesen an die Politik gestellt worden. Nun soll in der TU Dresden die Bilanz gezogen werden. Nach dem offiziellen Beginn der Veranstaltung um 10 Uhr sprechen neben Ministerpräsident Michael Kretschmer noch sechs weitere sächsische Minister, unter anderem für Umwelt, Bildung und Soziales über deren Beitrag zum Umweltschutz. Joanna Kesicka, Vorsitzende des Landesschülerrats Sachsen erklärt, es würde ein Update der Staatsregierung geben, was bisher schon alles geschafft worden sei. Zudem können auch Fragen von Jugendlichen an die Minister gestellt werden.

Ministerpräsident Michael Kretschmer sagt, man habe wahrgenommen, wie viel Interesse in der jungen Bevölkerung am Thema Umweltschutz besteht. Es geht auch darum, was der sächsische Beitrag dazu sei und was jeder einzelne leisten kann. Kretschmer äußerte sich, dass er von den bisherigen Veranstaltungen begeistert und beeindruckt sei. Die Qualität der Diskussionen hätte ein hohes Niveau gehabt.

Für Diskussionen soll auch bei der diesjährigen Klimakonferenz genug Platz sein. In zwei Runden finden insgesamt 32 Workshops zu den Themen Schule, Mobilität, Konsum und Energie statt, an denen sich die Teilnehmer aktiv beteiligen können. Am Ende wird es eine Runde für Feedback und einen Ausblick geben, in der Erfahrungen, Ergebnisse und Erkenntnisse ausgewertet werden. Im letzten Jahr haben 500 Teilnehmer die Veranstaltung mitgestaltet. Joanna Kesicka erwartet eine genau so gute Resonanz: "Es werden wieder sehr viele Schüler und Schülerinnen mit am Start sein, sie haben die Möglichkeit, sich miteinander zu vernetzen. Das unter dem Motto 'Wie kann Ich Dinge aktiv vor Ort gestalten'", so Joanna Kesicka. Es gäbe schon viele jugendliche, die sich im Bereich Klimaschutz engagieren und man möchte ihnen Methoden zeigen, wie sie es vor Ort noch besser gestalten können. Es würde die Möglichkeit geben, mit verschiedenen Akteuren aus ganz Sachsen zu reden und auch miteinander Kontakte zu knüpfen, erwähnt Kesicka.

Die Anmeldung zur Klimakonferenz an der TU Dresden am 29. Februar erfolgt einfach unter der Seite  http://anmeldung.lsr-sachsen.de/klima  .

Teilnehmen können alle Schüler und Schülerinnen einer weiterführenden Schule in Sachsen. Neben der Verpflegung zum Mittagessen erhalten die Teilnehmer auch ein Ticket zur kostenfreien Nutzung des ÖPNV in ganz Sachsen.

Weitere Informationen zu den Workshops und der Anfahrt gibt es unter: https://www.staatsregierung.sachsen.de/klimakonferenz-sachsischer-schulerinnen-und-schuler-6568.html