2. Sächsisches Schulsportfest der Förderschulen

Seit Montagvormittag wetteifern beim 2. Sächsischen Schulsportfest der Förderschulen 160 Schüler um die Plätze auf dem Siegertreppchen. Die Mädchen und Jungen kommen aus neun Schulen für Körperbehinderte, Blinde, Sehschwache und Hörgeschädigte.

Im Mittelpunkt des Sportfestes steht die individuelle Herausforderung für den einzelnen Teilnehmer und die Freude an der Bewegung, hieß es am Montag aus dem Sächsischen Kultusministerium. Noch bis Dienstagnachmittag werden die Schüler auf dem Gelände des Sportparks Rabenberg im Erzgebirgskreis ganz unterschiedliche Sportarten absolvieren. Neben Goalball, Leichtathletik und Schwimmen für Blinde und Sehschwache, sind Floorball, Fußball, Volleyball und Zweifelderball für Hörgeschädigte sowie Leichtathletik, Schwimmen und Sitzball für Körberbehinderte gefragt.

„Sachsen hat ein umfangreiches Wettkampfsystem für Förderschulen, denn auch Schüler mit Handicap wünschen sich sportlich faire Wettbewerbe.“, so Sportminister Roland Wöller.

Rund 40 Helfer betreuen die Schüler vor Ort und sichern den sportlich-emotionalen Wettkampfhöhepunkt ab. Unter anderem wird eine Projektklasse der Mittelschule Breitenbrunn die Sportler unterstützen. „Die Mittelschüler werden positive Erfahrungen im Umgang mit Menschen machen, die andere Stärken haben als sie selbst“, so Wöller, der sich über das soziale Engagement freute.