20 Jahre Bund der Vertriebenen in Sachsen

Zu einer Festveranstaltung kamen am Mittwoch Präsidentin Erika Steinbach und Ministerpräsident Stanislaw Tillich ins Dresdner Rathaus. +++

Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat am Mittwoch dem sächsischen Landesverband des Bundes der Vertriebenen zu seinem 20-jährigen Bestehen gratuliert. Auf einer Festveranstaltung im Dresdner Rathaus, dem sogenannten Tag der Heimat, würdigte er zusammen mit Präsidentin Erika Steinbach die Verdienste des Vereins, der die Interessen der durch Vertreibung ausgesiedelten Deutschen vertritt.

O-Ton Erika Steinbach, Präsidentin des Bundes der Vertriebenen
 
Da die Zahl derer, die Flucht und Vertreibung persönlich erlebt haben, naturgemäß immer geringer geworden ist, sehen manche den Bund auf dem Weg zu einem reinen Folklore-Verein. Statt sich aktuellen Themen wie Integration oder Vetreibung in anderen Ländern zu widmen, sehen die Ziele für die kommenden 20 Jahre wie folgt aus.

O-Ton Wolfgang Fiolka, Pressesprecher BdV Sachsen

Zweifellos, gerade in den Anfangsjahren der Bundesrepublik machte der Bund mit der Charta der Heimatvertriebenen und dem Verzicht auf Rache und Vergeltung seine politische Bedeutung deutlich – heute gilt es darüber nachzudenken, ob man mit den gesammelten Erfahrungen einen Beitrag zu aktuellen Fragestellungen leisten kann und will.

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!