20 Jahre Burgplatzloch

Seit September haben Petersbogen und Burgplatzloch einen neuen Eigentümer. Mehr erfahren Sie bei der Drehscheibe. +++

Ursprünglich sollten am Burgplatz die gleichnamigen Burgplatz-Passage entstehen. Doch schon kurz nachdem es los ging, im Spätsommer 1995, gab es die ersten Verzögerungen. Aufgrund von archäologische Funden mussten die Bauarbeiten unterbrochen werden, ein Jahr später ist das Bauvorhaben dann komplett zum Erliegen gekommen.

Doch immerhin: kurz vor der Jahrtausendwende rollten dann wieder Bagger an und 2001 wurde der Petersbogen eröffnet. Allerdings klafft seither das Burgplatzloch hinter der Passage. Erst 2007 gab es dann einen Hoffnungsschimmer: Der Londoner Investor Amec wollte in das Projekt einsteigen und den Petersbogen erweitern.

Doch weil die Höfe am Brühl zu der Zeit bereits in den Startlöchern standen, entschied sich Amec gegen den Anbau – und das Burgplatzloch blieb und war seither nicht nur den Bürgern ein Dorn im Auge. Auch die Verwaltung hatte vor über einem Jahr genug – die Stadt Leipzig wollte das Loch kaufen und wieder verfüllen. Doch Amec wollte das Loch zunächst nicht verkaufen.

Denn seit September letzten Jahres steht fest, dass der Londoner Investor das Burgplatzloch verkauft hat – mitsamt Petersbogen. An wen, ist indes immer noch unklar – genauso unklar wie die Frage, wann es am Burgplatzloch genau weitergeht und wie.