20 Jahre „Leipzig liest“ – 20 Aufarbeitung im Museum in der „Runden Ecke“

„Leipzig liest“ wird 20 und fast von Anfang war die Gedenkstätte bei dem beliebten Lesefestival dabei. Die „Runde Ecke“ hat sich dabei mittlerweile zu einem der zentralen Veranstaltungsorte entwickelt und erreicht vom 17.03. bis 20.03.2011 mit 19  Buchpremieren, Lesungen und Diskussionen zu den Themen SED-Diktatur und deren friedlicher Überwindung einen Veranstaltungsrekord.

Das Bürgerkomitee kann dabei auf eine positive Entwicklung zurück blicken: Seit 1993 diskutierten und lasen in der „Runden Ecke“ namhafte Autoren, Bürgerrechtler und Wissenschaftler in über 120 Veranstaltungen vor mehr als 8.000 Zuschauern. Spätestens im Zuge der Jubiläumsjahre von Friedlicher Revolution und Deutscher Einheit hat sich die kritische Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur bei „Leipzig liest“ etabliert und ist aus dem Veranstaltungsprogramm nicht mehr wegzudenken.

Auch nach dem Doppeljubiläum von 20 Jahren Friedlicher Revolution und Deutscher Einheit scheint das publizistische Interesse an den Themen SED-Diktatur und deren friedlicher Überwindung nicht abzureißen. Themen in der „Runden Ecke“ sind vom 17.03. bis 20.03.2011 unter anderem der Bau der Berliner Mauer, der Landerschwerpunkt Serbien und dramatische Fluchtgeschichten.