2011 bleibt teures Jahr

Zum Jahresende erhöhten sich die sächsischen Verbraucherpreise saison-typisch um 0,7 Prozent. +++

Zum Jahresende erhöhten sich die sächsischen Verbraucherpreise saison-typisch um 0,7 Prozent und lagen damit 2,2 Prozent über denen des Vorjahres. Aktuell wies der Verbraucherpreisindex einen Stand von 113,3 (Basis 2005 = 100) aus. Erwartungsgemäß musste man für Weihnachts- und Silvesterreisen (19,8 Prozent) deutlich tiefer als für Reisen im November in die Tasche greifen. Auch die „Anmietung einer Ferienwohnung“ (67,4 Prozent) oder die Buchung eines „Flugtickets“ (4,8 Prozent) belastete die Haushaltskasse. Infolge der neuen Bahntarife verteuerte sich dieser Transportweg im Schnitt um vier Prozent. Leichte Entspannungen zeigten sich dagegen an den sächsischen Tankstellen, da sowohl „Super“ (-1,3 Prozent) als auch „Diesel“ (-2,3 Prozent) günstiger wurden.

Für den Gabentisch empfahlen sich besonders Artikel aus dem Bereich „Bekleidung und Schuhe“ (-1,1 Prozent), da die Händler aufgrund des ausbleibenden Winters bereits mit tollen Schnäppchen lockten. Angebote gab es zudem bei „fotografischen und IT-Geräten“ (-0,3 Prozent), „Spielen, Spielzeug und Hobbywaren“ (-1,3 Prozent), nicht jedoch bei „Büchern“ (0,6 Prozent) oder „Schmuck und Uhren“ (0,6 Prozent).

Im Jahresmittel erhöhten sich die Preise gegenüber 2010 um 2,3 Prozent. Den stärksten Anstieg verzeichnete die Hauptgruppe „Bildungswesen“ (14,0 Prozent) aufgrund des Wegfalls des kostenlosen Vorschuljahres. Am augenscheinlichsten für die Verbraucher waren die Teuerungen bei „Bekleidung und Schuhen“ (4,2 Prozent), „Speisefetten und -ölen“ (14,9 Prozent) „Kraftstoffen“ (10,9 Prozent), „alkoholfreien Getränken“ (9,3 Prozent) sowie „Haushaltsenergie“ (7,8 Prozent). Günstiger wurden überwiegend technische Geräte, z. B. „Fernseher“ (-16,1 Prozent) aber auch „Gemüse“ (-3,4 Prozent).

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