21. März – Tag des Waldes

Holzeinschlag in Sachsen über dem Vorjahresniveau. +++

 

Jährlich am 21. März wird der internationale Tag des Waldes begangen. Dieser Tag soll die Bedeutung des Waldes insbesondere als Erholungsraum, Holzlieferant und Lebensraum für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten im Bewusstsein halten.

Sachsen zählt mit einem Waldflächenanteil von rund 28 Prozent zu den vergleichsweise waldarmen Bundesländern. Die Wälder des Freistaates bestehen gegenwärtig zu ca. zwei Dritteln aus Nadel- und zu einem Drittel aus Laubbäumen. Die Verteilung der Baumarten beeinflusst wesentlich Umfang und Zusammensetzung des Holzeinschlags. Zum Holzeinschlag liegen dem Statistischen Landesamt Daten des Staatsbetriebes Sachsenforst und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben vor bzw. Daten von Holzeinschlag aus Privatwald, welcher über den Staatsbetrieb  oder die Bundesanstalt vermarktet wurde. 2014 betrug die gesamte Holzeinschlagmenge 1,40 Mio. Kubikmeter und stieg damit um 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr (1,32 Mio. Kubikmeter). Davon waren 87 Prozent Nadelholz und 18 Prozent Laubholz.

Die Zunahme des Gesamtholzeinschlags gegenüber 2013 resultiert aus einem höheren Einschlag bei allen Holzartengruppen (Fichte: plus 33 800 Kubikmeter, Kiefer: plus 25 000 Kubikmeter, Buche: plus 16 600 Kubikmeter, Eiche: plus 1 500 Kubikmeter). Insgesamt nahm der Einschlag beim Laubholz um 11 Prozent und beim Nadelholz um 5 Prozent zu.

 

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