22.000 junge Menschen in Sachsen suchen bis Herbst 2011 eine Berufsausbildung

22.000 junge Sachsen werden sich voraussichtlich bis September 2011 um eine Berufsausbildungsstelle bewerben. Davon sind 53 Prozent (knapp 12 000 Personen) junge Männer und 47 Prozent (reichlich 10.000 Personen) junge Frauen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wird die Zahl der Ausbildungssuchenden im Vergleich zum Vorjahr um ca. 800 Jugendliche abnehmen.

Die Schülerzahlen in den für die Berufssuche relevanten Klassenstufen der Mittelschulen oder Vergleichbaren nehmen nicht mehr ganz so stark ab, wie in den letzten Jahren. Im Gegensatz dazu sank die Zahl der Absolventen/Abgänger der Gymnasien im Vergleich zum Vorjahr erheblich. Von allen Abiturienten und Absolventen von Fachoberschulen (FOS) werden sich ca. 27 Prozent um eine Berufsausbildungsstelle bemühen. Vor 10 Jahren waren es noch 44 Prozent. Grundsätzlich bewerben sich von den Abiturienten mehr junge Frauen als Männer um eine Berufsausbildungsstelle.

Die Zahl der voraussichtlichen Ausbildungssuchenden wurde als Summe aus den Teilnehmern an den berufsvorbereitenden Maßnahmen im Berichtsjahr 2010/2011, den im letzten Jahr nicht vermittelten Bewerbern für Berufsausbildungsstellen und den im Schuljahr 2010/2011 voraussichtlich Schulentlassenen aus Mittel- und Förderschulen, Gymnasien, Beruflichen Gymnasien und FOS errechnet. Dabei wurde davon ausgegangen, dass sich – wie im Vorjahr – rund 25 Prozent der männlichen und 28 Prozent der weiblichen Abiturienten sowie Absolventen von FOS um eine Berufsausbildungsstelle bemühen werden.