22.000 sächsische Jugendliche arbeiten bei “genialsozial“

Am Dienstag haben wieder tausende sächsische Jugendliche die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz eingetauscht. Sie wollen insgesamt 300.000 Euro für soziale Projekte im Ausland erarbeiten. +++

Tom Raak bestückt den Aufsteller am Eingang der Staatskanzlei in Dresden. Er arbeitet hier für einen Tag im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Der 16-jährige ist einer von über 20.000 jungen Sachsen, die sich beim Aktionstag „genialsozial – deine Arbeit gegen Armut“ engagieren.

Interview mit Tom Raak, Schüler am Julius-Ambrosius-Hülße-Gymnasium Dresden (im Video)

Tom unterstützt gemeinsam mit Josefine Büttner aus Radebeul und Franka Pfordte aus Grimma drei Projekte in Entwicklungsländern. Das Lotus Kinderheim im indischen Salem platzt aus allen Nähten.

Viele Kinder können nur auf dem Fußboden schlafen. Darum soll das Haus zwei weitere Etagen bekommen. Des weiteren sollen im südamerikanischen Guyana straffällig gewordene Jugendliche eine Ausbildung bekommen und in Tansania, in Afrika, wird eine Oberschule für Körperbehinderte gebaut.

Interview mit Andrea Büttner, Projektleiterin „genialsozial“ (im Video)

Bei ihrer Arbeit in der Staatskanzlei steht auch ein Treffen mit dem Schirmherren des Aktionstages, dem Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich, auf dem Programm und eine Stippvisite in der Kabinettssitzung.

Interview mit Stanislaw Tillich (CDU), Sachsens Ministerpräsident (im Video)

Der 8. Aktionstag „genial sozial – deine Arbeit gegen Armut“ am 17. Juli ist von der Sächsischen Jugendstiftung, mit Unterstützung der Sparkassen Finanzgruppe Sachsen und der Sparkasse Leipzig, organisiert worden.

Interview mit Frank Steinmeyer, Pressesprecher Sparkasse Leipzig (im Video)

Die 22.000 sächsischen Jugendlichen wie auch Lisa Kunze, Julia Pauckert und Isabel Voigt aus Leipzig wollen in diesem Jahr durch ihre Arbeit insgesamt 300.000 Euro für die drei Entwicklungsprojekte erarbeiten.

Wer bis jetzt gezweifelt hat, bei „genialsozial“ dabei zu sein, dem sei folgender Rat von Tom Raak aus Dresden mit auf den Weg gegeben. 

Interview mit Tom Raak, Schüler am Julius-Ambrosius-Hülße-Gymnasium Dresden (im Video)

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