22 Verletzte durch Busunglück in Tschechien

Großeinsatz für die Tschechischen und deutschen Feuerwehren. Hinter dem Grenzübergang auf der B 25 – Ortsumgehung Bozidar wurde ein Busunglück simuliert. Der Bus lag auf der Seite.

Insgesamt waren 22 Verletzte zu beklagen. Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr Karlsbad, die Wehren: Jachymov, Ostrov, Potucky. Auch die Feuerwehren aus Oberwiesenthal und Hammerunterwiesenthal waren mit 16 Kameraden und 4 Autos ca. 2 Stunden im Einsatz.
 
Ihr Aufgabengebiet war der Verletztentransport. „Wir hatten Probleme mit der Verständigung. Die Dolmetscherin brachte kaum Deutsch und wir kaum tschechisch. Die Kommunikation ist sehr wichtig, gerade wenn wir den tschechischen Kameraden mit unserer Technik unterstützen sollen. Gerade der Einsatzleiter von der Berufsfeuerwehr Karlsbad konnte mit uns wenig anfangen“, meint stellv. Stadtwehrleiter Sebastian Mayerhofer.

Grenzüberschreitende Einsätze sind eher selten. Sie werden nicht allzu oft geprobt. Solch ein Szenario ist jedoch realistisch. Täglich passieren viele Busse die Grenze nach Tschechien und Deutschland. „Wir haben schon mit Bozidar geübt. Sie verstehen uns recht gut. Wir hatten vor ca. 5 Jahren sogar einen richtigen Einsatz“, meint Sebastian Mayerhofer weiter.

Es ist die erste große Übung nach den Gesprächen mit Kreisbrandmeister und Berufsfeuerwehr vor einem halben Jahr. Damals waren die deutschen Kameraden zu Gast in Tschechien.

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