24-Stunden-Dienst der Jugendfeuerwehr

Ein schwerer Unfall im Gewerbegebiet Hartmannsdorf hat am Freitagmorgen die Feuerwehr in Atem gehalten.

Allerdings war der Teil einer Übung für die Jugendfeuerwehr Hartmannsdorf, die hier auf dem Gelände einer Fischräucherei den Ernstfall probte. Insgesamt 10 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 8 und 16 Jahren waren an dem Einsatz beteiligt, bei dem, fiktiv, ein Mann durch eine Verpuffung vom Gerüst stürzte und unter ihm begraben wurde.

Für die Kinder und Jugendlichen hieß es nun, unter Aufsicht von erfahrenen Feuerwehrleuten, Unfallstelle absichern, Verletzten finden, retten und versorgen. Die Übung war dabei Teil eines 24-Stunden-Dienstes, der von der Jugendfeuerwehr einmal im Jahr in den Winterferien durchgeführt wird und einen Einblick in den Dienstalltag bei der Berufsfeuerwehr geben soll.

Interview Detlef Larisch – Betreuer Jugendfeuerwehr Hartmannsdorf

Auch am Nachmittag mussten die jungen Feuerwehrleute zu fingierten Einsätzen ausrücken, bevor dann morgen früh der Dienst beendet ist. Nach ihrem Einsatz hier in der Fischräucherei, konnten die Kinder und Jugendlichen im Rahmen einer Führung zudem einmal hinter die Kulissen des Unternehmens blicken.

Einer der Gründe, warum die Übungen in verschiedenen Firmen und Institutionen in der Region stattfinden. Über Nachwuchsprobleme gibt es zumindest bei der Freiwilligen Feuerwehr Hartmannsdorf offenbar nicht. In den vergangenen sechs Jahren konnten hier insgesamt 9 junge Anwärter von der Jugendfeuerwehr in die Riege der Erwachsenen übernommen werden.

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