240 Minuten Basketball binnen 26 Stunden

Die Dresden Titans begrüßen am kommenden Freitag HD immo Baunach zum Nachholspiel. Nur 24 Stunden später treten sie gegen Regionalliga-Meister Würzburg an.

Profis der NBA fürchten sie: die strapaziösen „back-to-back-Games“. Gemeint sind Spiele an aufeinanderfolgenden Tagen. An diesem Wochenende steht den Regionalliga-Korbjägern der Dresden Titans ein solcher Marathon bevor. Nachdem die Elbriesen am 18. Januar ihr Heimspiel gegen Baunach wegen einer Grippewelle absagen mussten, holen sie die Partie nun am Freitag um 20:30 Uhr in der Margon Arena nach, um nur 24 Stunden später beim regulären 25. Spieltag in Würzburg anzutreten.

240 Minuten Regionalliga-Basketball binnen 26 Stunden werden zum zusätzlichen Härtetest für die Titanen, die ohnehin den Druck im Abstiegskampf verspüren. Um die Last auf ihren Schultern ein wenig abzubauen täte ein Sieg immens gut, würde er doch das anvisierte Endspiel um den Klassenerhalt gegen Rattelsdorf am 4. April endgültig sichern. Gehen die Titans leer aus, müssen sie einmal mehr auf Schützenhilfe bauen. Und auch wenn das Vertrauen in den BC Zwickau groß ist, so will sich darauf keiner verlassen.

„Da hat es im Sport einfach schon zu viele Überraschungen gegeben“, weiß Titans-Trainer Ronny Schönau. „Nicht zuletzt die enge 117:126-Niederlage nach Verlängerung der Rattelsdorfer am vergangenen Sonntag in Leipzig hat gezeigt, dass wir uns auf Schützenhilfe tunlichst nicht verlassen sollen.“

Allerdings wird es nicht leicht für die Elbriesen, das Schicksal in eigener Hand zu halten. Während bei der Partie in Würzburg die ungeschlagene Bilanz des seit Wochen feststehenden Meisters klar für den Favoriten spricht, stehen auch die Gäste aus Baunach am Freitag unter Zugzwang. Nicht nur wollen die Franken mit einem Sieg in der sächsischen Landeshauptstadt noch Platz fünf in der Tabelle anpeilen, auch wollen sie Kritiken verstummen lassen, die aufkamen, nachdem sie Mitte Januar der Dresdner Bitte um Spielverlegung nachkamen.

Gleichwohl, Titans-Geschäftsführer Gert Küchler glaubt dennoch an eine Chance: „Für uns geht es ums nackte Überleben, für die anderen um die Platzierung. Das allein sollte uns mehr beflügeln. Hinzu kommt, dass wir am Freitag unsere eigenen Fans im Rücken haben. Die werden uns sicher helfen.“

Quelle: Dresden Titans e.V.

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