25. Sachsentour International feiert krönenden Abschluss

Patrik Sinkewitz vom Team Whirlpool verteidigte seine Führung bis zum Zieleinlauf in Dresden. Neben dem Gelben Trikot gewann der 28-jährige Hesse auch das pinkfarbene als bester Bergfahrer sowie das gepunktete Leibchen für die meisten Punkte in der Kombinationswertung.

@page {margin: 2cm; } P { MARGIN-BOTTOM: 0.21cm }Bereits mit seinem Sieg bei der 3. Etappe von Aue nach Meerane machte Sinkewitz seinen Toursieg frühzeitig so gut wie perfekt. Schon nach 20 km konnte er sich von seinen Verfolgern absetzen und fuhr die restlichen 150 km außer Sichtweite voraus.  Während sich die Konkurrenz noch die berühmt-berüchtigte Steile Wand von Meerane hinauf quälte, war Patrik Sinkewitz schon auf dem Weg zum Ziel.

Klar, dass bei dieser außergewöhnlichen Leistung des ehemaligen
Doping-Sünders viele einen Verdacht hegen. Doch in den Bergen ist man schnell auf und davon, wenn sich die Konkurrenz in der Taktik uneinig ist. So hatte auch Tour-de-France-Etappen-Sieger Marcus Burghardt aus Zschopau am Ende das Nachsehen.

O-Ton Burghardt und Sinkewitz

Der Vorsprung von knapp 3 Minuten war Sinkewitz auf den letzten 2 Etappen nicht mehr zu nehmen. Der Gewinn der Sachsentour ist der erste Titel für den 28-jährigen Hessen seid 5 Jahren.

Beste Mannschaft wurde das holländische Team Rabobank. Bei der Sachsentour International ging es in diesem Jahr über 5 Etappen und insgesamt 856 km von Dresden aus über Leipzig, Aue, Chemnitz bis nach Sebnitz.

Die 25. Sachsentour ist Geschichte. Möglicherweise auch die gesamte Tour.
Die Zukunft einer der letzten großen Rundfahrten in Deutschland ist ungewiss.

O-Ton Wolfgang Friedemann

Die Schwierigkeiten, die Sachsentour zu organisieren nehmen Jahr für Jahr zu – nicht zuletzt finanziell. Zuschauer und Fahrer wären nächstes Jahr sicher wieder mit der gleichen Begeisterung dabei.

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