25 Selbstanzeigen seit 1. Februar bei sächsischen Finanzämtern eingegangen

Das Sächsische Staatsministerium der Finanzen gab Montagvormittag bekannt, dass es in den letzten drei Wochen im Freistaat etliche Selbstanzeigen mit Bezug zu Kapitalanlagen in der Schweiz gegeben hat.

Steuersünder-CD: Aus aktuellem Anlass werden bei den sächsischen Finanzämtern eingehende Selbstanzeigen, die in Zusammenhang mit Kapitalanlagen in der Schweiz stehen, gesondert erfasst, so das Finanzministerium.

Laut der Statistik sollen seit dem 1. Februar insgesamt 25 Selbstanzeigen eingegangen sein, welche einen Bezug zu Schweizer Bankkonten aufweisen. Die Summe der dort angelegten Einkünfte beträgt rund 1,92 Millionen Euro, gab ein Ministeriumssprecher bekannt. Die Summe der hinterzogenen Steuern beläuft sich derzeit wohl auf 166.000 Euro.

Allerdings sind noch nicht in allen bisher eingegangenen Selbstanzeigen die entsprechenden Beträge benannt worden, so dass sich die Höhe der in die Schweiz verlagerten Einkünfte und somit die Summe der hinterzogenen Steuern sich noch erhöhen dürfte, so ein Finanzministeriumssprecher.

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