250 Menschen gegen Krieg und Aufrüstung

Leipzig – Etwa 250 Menschen kamen am Samstag zum diesjährigen Leipziger Ostermarsch.

Auf der Kundgebung demonstrierten die Leipziger für Frieden und gegen Aufrüstung. Vor allem problematisierten sie die Waffenexporte aus Deutschland und die Einmischung in Syrien und Afghanistan. Des Weiteren wurde über die Kürzungen im Sozialbereich und die allgemeine Weltlage debattiert.

Anschließend zogen die Demonstranten mit Friedensfahnen durch die Innenstadt. Etwa 20 Teilnehmer fuhren dann noch per Fahrrad zum Leipziger Flughafen. Unter dem Motto „Militärische Nutzung ziviler Strukturen beenden“ machten sie auf dem Weg beim Bundeswehr-Rekrutierungsbüro Halt.

Jährlich wird der Ostermarsch vom Verein friedensweg e.V. organisiert. Traditionell wurde auch zur 25. Auflage ein Schwert zu einer Sichel umgeschmiedet, die zum Weltfriedenstag als Leipziger Friedenspreis vergeben werden soll.