29 Jahre BAUHAUS in Dresden-Gorbitz

Einer der größten und letzten Wohnkomplexe des “Wohnungsbauprogramms der DDR“ feiert Jubiläum. Dieser ermöglichte die Besiedlung des heutigen Stadtteils Gorbitz. +++

1975, vor über einem Vierteljahrhundert, begann unter der Leitung des Kollektives um Dipl. Oberbaurat Jörg Bösche die Planung zu einem der größten und letzten Wohnkomplexe des „Wohnungsbauprogramm der DDR“.

Bis zu dieser Zeit war die großflächige Besiedlung von Gorbitz, auch Stadt am Hang genannt, technologisch nicht möglich. Mit großem Fortschrittsglauben und Idealismuns machte man sich mit dem offiziellen Spatenstich am 21. August 1981 daran, moderne und komfortable Wohnungen für 40.000 Menschen zu bauen. Zum 29. Male jubiliert dieser Tage der jüngste und grünste Stadtteil Dresdens.

Seit 29 Jahren kann man auch die in Beton gegossene und mittlerweile historisch gewordene Baugeschichte, deren Wurzel im legendären BAUHAUS zu finden sind, in Gorbitz leibhaftig bestaunen. Aber auch künstlerisch steht der Jüngste den anderen Stadtteilen um nichts nach. Herausragend ist vor allem die HÖHENPROMENADE, wo jüngst an dem Pavillon des Gorbitzer-Krugs (Leutewitzer Ring 33) ein verschollenes Kunstwerk der seltenen Rubrik „Kunst am Bau“ freigelegt wurde. Auch der Ausruf: „Gorbitz die neue Neustadt“ vom Gorbitzer Mathias Körner, blieb nicht ungehört und trägt bereits Früchte.

Seiner Zeit ging in Gorbitz alles nach Plan. Zum 29. Ehrentag gründete sich, dieser Tradition verpflichtet, das Gorbitzer-Pressebüro. Hier können die gesammelten Presseberichte von 1978 bis heute beschmökert und archiviert werden. Dieser Bestand steigt wöchentlich an. Dennoch sind alle Dresdener und vor allem die Gorbitzer aufgerufen ihre Artikel uns als PDF-Datei (gorbitzerpressebuero-gobi@gmx.de) oder als Original oder Kopie im Museum „Gorbitzer-Heimatstube“ einzureichen, damit diese jeder im Internet nachlesen kann. So sollen Missverständnisse und Unwissen ausgeräumt, verschollenes Wissen hervorgeholt und neue Idee geboren werden! Nachzulesen ist u.a. die Bau-Losung „Gorbitz, wohnen in der Landschaft“ oder die Verkündung der Fertigstellung der „Centralhalle“, welche die erste zweistöckige Kaufhalle der DDR war und die es noch immer am Merian-Platz gibt.

„Wir geben Gorbitz seine legendäre Geschichte zurück“, sagt Dirk Müller vom Gorbitzer-Pressebüro!

Quelle: Gorbitzer- Pressebüro

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