2G-Regel soll am Montag in Sachsen kommen

Sachsen- Die sächsische Landesregierung verschärft die Corona-Regeln. Das ist am Dienstag in der Kabinettspressekonferenz besprochen worden. 

Die Krankenhausbetten in Sachsen füllen sich zunehmend mit Covid-19 Patienten. lm gesamten Freistaat sind derzeit 878 normale Betten mit Corona-Patienten belegt, auf den Intensivstationen sind es 205 Betten. Außerdem ist die Impfquote in Sachsen nach wie vor niedrig, so Gesundheitsstaatssekretärin Dagmar Neukirch am Dienstag auf der Kabinettspressekonferenz. Sie liege derzeit bei 56,8 Prozent und damit weit unter dem Bundesdurchschnitt. 

Aufgrund der besorgniserregenden Zahlen, sowohl was die Impfquote, die Krankenhausauslastung als auch die Inzidenzen angeht, zieht der Freistaat jetzt die neue Corona-Schutzverordnung vor.

In der Innengastronomie, bei Veranstaltungen und in Freizeit- und Kultureinrichtungen, Clubs und Bars sowie bei Großveranstaltungen soll die 2G-Regel zur Pflicht werden.

Am Arbeitsplatz wird empfohlen, dass Arbeitnehmer mit direktem Kundenkontakt weiterhin 2x wöchentlich getestet werden. Aber auch Arbeitnehmer ohne diesen Kontakt sollten sich diesem unterziehen. Die Landesregierung ruft auch wieder auf, verstärkt im Homeoffice zu arbeiten.

Im ÖPNV soll wieder die FFP2-Maskenpflicht eingeführt werden.

Weiterhin werden die Fristen für die Dauer der Überschreitung der Vorwarn- und Überlastungsstufe verkürzt. Aktuell gilt, wenn die jeweilige Stufen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen überschritten sind, treten am zweiten Tag in Folge schärfere Regeln in Kraft. Künftig sollen die härteren Corona-Regeln bereits am übernächsten Tag gelten, wenn die Vorwarn- und Überlastungsstufe bereits an drei Tagen in Folge überschritten ist.

Am Freitag gibt es zu der neuen Corona-Schutzverordnung eine digitale Sondersitzung. Am Montag soll sie dann in Kraft treten und bis 25. November gelten.