3. Inklusionspreis im sächsischen Landtag übergeben

Dresden- Pünktlich zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, wurde am Montag der 3. Inklusionspreis im sächsischen Landtag in Dresden vom Landtagspräsidenten Matthias Rößler, der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Barbara Klepsch und dem Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Stephan Pöhle übergeben.

Neben den zwei Sonderpreisen der Jury, wurde der Preis an drei Vereine in Verschiedenen Kategorien überreicht. So wurden der „jetzt entscheide ich e.V“ für die Arbeit zur Barrierefreiheit und die Elterninitiative „Unmöglich. Aber machbar.“ für ihren Beitrag zur Bildung von Menschen mit Handicap ausgezeichnet.

In der Kategorie Freizeit & Kultur konnte sich eine Chemnitzer Initiative über den Inklusionspreis freuen. Bei dem Projekt Traumkonzert singen und musizieren Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen mit Musikern der Robert-Schumann-Philharmonie. Laut der Behindertenbeauftragten der Stadt Chemnitz Petra Liebetrau, sei das Konzert für alle beteiligten ein Erlebnis das man nicht so schnell vergesse.

Das ihre Arbeit nun mit einem Preis gewürdigt wurde ist für Petra Liebetrau etwas ganz besonderes. Es bestätige, dass man vieles richtig gemacht habe.

Für den 3. Inklusionspreis hatten sich in diesem Jahr 28 Vereine, Einrichtungen, Initiativen und Organisationen beworben. Dabei wurde jeder der Preise mit 1.000 Euro dotiert. Die Gesellschaft brauche engagierte Menschen, die sich motiviert, empathisch und mutig für Menschen mit Behinderungen einsetzen, so die Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Barbara Klepsch.

Neben der Preisverleihung konnte an diesem Tag noch eine weitere Festlichkeit begangen werden, das 25-jährige Jubiläum der Stiftung Sächsische Behindertenselbsthilfe Otto Perl, die sich seit 1993 für die Förderung der Selbsthilfe behinderter Menschen im Freistaat einsetzt.