3. US Car Convention: Mehr als 10.300 Besucher und 710 Amischlitten

Die 3. US Car Convention ist am Wochenende erfolgreich zu Ende gegangen. Der Besucheransturm war so groß, dass die Veranstaltung im nächsten Jahr wieder stattfinden wird. +++

Die dritte Auflage der US CAR Convention (USCC) geht heute erfolgreich zu Ende. Veranstalter Mathias Lindner fehlen angesichts des Besucheransturms fast die Worte. „Das war überragend! Der absolute Wahnsinn!“, schwärmt der 35-Jährige. Die harten Fakten ergänzt Veranstalter Matteo Böhme: „Das Event war mit mehr als 10.300 Besuchern und 710 Autos, Trucks, Bussen und Motorrädern amerikanischer Bauart auf dem Gelände im Ostragehege ein großartiger Erfolg“, sagt der 31-Jährige, „wir sind überwältigt!“ Die Bilanz zeigt eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als die USCC 470 Fahrzeuge und über 6000 Besucher verzeichnete.

Am Sunday City Cruise, der großen Ausfahrt zum Abschluss der USCC, beteiligten sich 280 Fahrzeuge. Damit ist der Sunday City Cruise vermutlich die größte US-Car-Ausfahrt in Deutschland. Die Strecke führte vom Ostragehege über das Terrassenufer zur Fetscherstraße, am glücksgas stadion vorbei, über die Marienbrücke, die Augustusbrücke und den Theaterplatz zurück ins Ostragehege.

US-Car-Clubs und -Fahrer aus ganz Deutschland und Europa waren mit ihren Fahrzeugen angereist, beispielsweise aus Ungarn, Polen und Tschechien, aus Magdeburg, Beelitz, Leipzig, Wolfsburg und Berlin sowie aus dem Vogtland und dem Erzgebirge. Der mit 26 Autos größte Club auf dem Platz waren „Torque Trust 12“ aus dem Erzgebirge. Den weitesten Weg haben erneut Fans aus Lettland auf sich genommen. 1478 Kilometer sind sie mit ihren drei US Cars, darunter ein Pontiac Firebird, von Riga nach Dresden gefahren. Für die weiteste Anreise wurden sie im Rahmen des Show&Shine Contest deshalb wie schon im Vorjahr mit einem Pokal geehrt. Die Letten haben bereits angekündigt, nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Das älteste Fahrzeug auf dem Platz war ein Durant, Baujahr 1923. Den Publikumspreis im Show&Shine Contest gewann das Style-Projekt „Eleanor“ vom V8 Werk aus Bärenstein im Osterzgebirge. Dabei handelt es sich um einen modifizierten Ford Mustang, Baujahr 1967, der im Rahmen der USCC erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Wer eine Pause vom Bestaunen der vielen Lincoln, Cadillac, Pontiac, Chrysler, Chevrolet, Ford oder Dodge der unterschiedlichsten Baujahre und dem röhrenden Sound der V8-Motoren suchte, konnte sich auf der Händler- und Gastronomiemeile tummeln. Bereits am Freitagabend sorgte die Band TURN AWAY für die musikalische Umrahmung, am Samstagabend heizten THE HORNETS und BOPPIN’B dem Publikum ordentlich ein. Anschließend feierten die Besucher im Partyzelt mit den Dresdner DJs Spikey und Thommy Little Doo bis in die frühen Morgenstunden.

Um das Veranstaltungsgelände im Ostragehege aus dem Boden zu stampfen, wurden 900 Meter Bauzaun aufgestellt, vier Kilometer Stromkabel und rund 500 Meter Wasserschlauch verlegt. Acht 40-Tonner lieferten Material und Technik auf das Gelände. Über 50 Helfer sorgten für Auf- und Abbau, Einlass, gastronomische Versorgung und Veranstaltungsorganisation.

„Der Besucherandrang an diesem wunderbar sonnigen Wochenende bestärkt uns in der Entscheidung, im kommenden Jahr die US CAR Convention in Dresden erneut zu veranstalten“, sagt Matteo Böhme. Die vierte Auflage des US-Car-Treffens inmitten der sächsischen Landeshauptstadt wird vom 11. bis 13. Juli 2014 stattfinden.

Quelle: US CAR CONVENTION 2013 , Foto: USCC/Arvid Müller