30 Millionen Euro – Stadtrat beschließt Bau von Leipzigs größtem Gymnasium

Leipzig - In seiner Mittwochssitzung hat der Leipziger Stadtrat den Umbau des Schulkomplexes in der Karl-Heine-Straße 22b bewilligt. Hier soll Leipzigs größtes Gymnasium für rund 30 Millionen Euro entstehen. In Probstheida soll zudem eine neue Oberschule entstehen. 

 

Leipzigs Bevölkerung wächst und die Stadt treibt den Ausbau von Kita- und Schulplätzen notgedrungen voran. Am Mittwoch hat der Stadtrat den Um- und Ausbau des Schulkomplexes Karl-Heine-Straße 33 für rund 30 Millionen Euro beschlossen. Auf dem Gelände der ehemaligen Erziehungswissenschaftlichen Fakultät soll in Zukunft das größte Gymnasium der Stadt entstehen.

Wo früher die Lehrer von morgen ausgebildet wurden, soll bereits ab Sommer diesen Jahres der Schulbetrieb aufgenommen werden. Drei fünfte Klassen sollen am Standort Uhlandstraße als eine Außenstelle des Robert-Schumann-Gymnasiums aufgebaut werden.

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Für den Standort Karl-Heine-Straße ist Baubeginn dann für Anfang 2018 geplant. Nach derzeitiger Planung sollen die Sanierungsarbeiten bis September 2020 abgeschlossen sein. Über 1100 Schüler sollen in dem neuen Komplex einen Lehrplatz finden.

In Leipzig-Probstheida soll in der Höltystraße eine Oberschule für rund 450.000 Euro entstehen. Zudem soll die 60. Schule in der Seumestraße für rund 300.000 Euro mit einem Anbau erweitert werden.