306 Polizeibeamte sicherten am Montagabend mehrere Veranstaltungen ab

Ab 18.00 Uhr hatten sich unter dem Motto „#kaltland“ Teilnehmer zur Versammlung der GEpIDA am Theaterplatz eingefunden. Nach einer Auftaktkundgebung führte ein Aufzug ab 18.45 Uhr über das Terrassenufer, Devrientstraße, Kleine Packhofstraße, Ostra-Allee bis zum Postplatz.

Dort entfernte sich gegen 19.25 Uhr der Großteil der Versammlungsteilnehmer in Richtung Dr.-Külz-Ring, wo sie in Hör- und Sichtweite gegen den Aufzug des Pegida Fördervereins e. V. protestierten. Die verbliebenen fünf Teilnehmer der ursprünglichen Versammlung setzten ihren Aufzug bis zum Theaterplatz fort, wo er gegen 19.35 Uhr endete.

 Die Versammlung des Pegida Fördervereins e.V. unter dem Motto „Gewaltfrei gegen Glaubenskriege“ begann gegen 18.45 Uhr auf dem Neumarkt. Gegen 19.15 Uhr begann ein Aufzug über die Kleine Kirchgasse, Wilsdruffer Straße, St. Petersburger Straße, Dr.-Külz-Ring, Seestraße, Altmarkt, Wilsdruffer Straße wieder zurück auf den Neumarkt. Gegen 20.30 Uhr endete die Versammlung nach einer Abschlusskundgebung. Die heutige Aufzugsstrecke entsprach dem Bescheid der Versammlungsbehörde von 12. Januar.

 Während des Aufzuges führten mehrere Versammlungsteilnehmer ausgefahrene Telekopfahnenstangen mit. Da der Bescheid der Versammlungsbehörde die Länge der Fahnenstangen auf 1,50 m beschränke, forderten Einsatzkräfte ca. zehn Fahnenträger auf, die Telekopfahnenstangen einzufahren. Alle angesprochenen Personen kamen der polizeilichen Aufforderung nach, sodass keine Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet wurden.

Eine Aussage der Rednerin Tatjana Festerling wird der Staatsanwaltschaft Dresden zur rechtlichen Würdigung vorgelegt. Frau Festerling hatte die Regierungsparteien als Nazis von heute bezeichnet.

Zwischen 19.00 Uhr und 20.00 Uhr führte die GEW Sachsen eine stationäre Kundgebung auf dem Gehweg des Dr.-Külz-Ring, unmittelbar nach der Seestraße, durch. Dieser Kundgebung schloss sich ab 19.35 Uhr der Großteil des ehemaligen GEpIDA-Aufzuges an, die ihren Protest auch direkt auf dem Dr.-Külz-Ring vorbrachten.

Da sich dieser Protest jedoch nicht auf der Aufzugsstrecke des Pegida Förderverein e. V. befand, handelte es sich nicht um eine Blockade.

In der Folge kam es in diesem Bereich zu lautstarken verbalen Auseinandersetzungen zwischen Versammlungsteilnehmern des Pegida Förderverein e. V. und Gegendemonstranten. Gleichzeitig warfen Gegendemonstranten mehrere Schneebälle in Richtung des Pegida-Aufzuges. Verletzt wurde niemand.

Insgesamt waren heute 306 Polizeibeamte im Einsatz.im Einsatz.

Quelle: Polizei Dresden