309 Exponate kehren nach Sachsen zurück

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat dem Sächsischen Kunst-ministerium mitgeteilt, dass 309 Exponate des Dresdner Landesmuseums für Vorgeschichte zurückgegeben werden.

Diese waren 1952 und 1957 auf Weisung der DDR-Staats- und Parteiführung im Rahmen von Zentralisierungmaßnahmen von Dresden nach Berlin geschafft worden. Sie befinden sich derzeit noch im Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin. Zu den Objekten, die in sächsisches Eigentum zurückgeführt werden, gehören u.a. Ringe, Perlen, Armreife (Bronze), Anhänger (Bronze), Schnallen, Knöpfe, Fibeln, Dolche, Äxte, Beile, Töpfe, Näpfe, Becher, Kannen u.v.m. – archäologische Funde aus ganz Deutschland. Nach der Rückgabe der Museumsgüter wollen sich die Museen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit sächsischen Museen zu weiteren Kooperationen und möglichen Leihgaben verständigen.