37 sächsischen Schulen droht die Schließung: SPD will wohnortnahe Schulen erhalten

Im Schuljahr 2010/11 soll es in Sachsen wieder zu Schulschließungen kommen. Derzeit befinden sich 37 Schulen in der Prüfung, weil sie die erforderliche Mindestanzahl von Anmeldungen nicht erreichen. Die SPD sieht jedoch andere Alternativen. +++

Die erneute Ausdünung des sächsischen Schulnetzes sorgte am 29. April für heftige Debatten im sächsischen Landtag. „Die Staatsregierung soll endlich mit Vernunft und Intelligenz dem demografischen Wandel in Sachsen begegnen. Es gibt viele Möglichkeiten, kleinere Schulen nicht nur pädagogisch, sondern auch ökonomisch erfolgreich zu betreiben“, so Dr. Eva-Maria Stange, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.

Tatsächlich gibt es – gerade für kleine Schulen im ländlichen Raum – zahlreiche Alternativen zur Schließung: Schulverbände, Schulen mit mehreren Standorten, Jahrgangsmischung und natürlich auch die Zulassung weiterer Gemeinschaftsschulen. Dabei bleibt zu beachten, dass die Entscheidungsträger auf kommunaler Ebene nur dann wirklich um ihre Schulstandorte kämpfen können, wenn die Landespolitik den entsprechenden gesetzlichen Rahmen dafür vorgibt.

Quelle: Parlamentarischer Presse- und Informationsdienst

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